Wahre Autoliebe - Mann gesteht, mit 1000 Autos "Sex" gehabt zu haben
von Maike Lukow | 09. Juni 2009 | Kategorie: Kurioses
So mancher Autobesitzer liebt sein Auto ganz besonders. Liebevoll wird es gebadet, geputzt, auf Hochglanz poliert und zufrieden getäschelt. Manche benennen ihr Auto mit zärtlichen Kosenamen, welche ihnen gegenüber der menschlichen Partnerin oder dem Partner nie über die Lippen kommen. Doch anscheinend gibt es Menschen, bei denen die Liebe zu ihrem Auto noch viel weiter geht, als so mancher Autofreak es sich in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann.
Diese sexuelle Neigung wird angelsächsisch als "mechanphilia" bezeichnet und ist Gegenstand einer Dokumentation mit dem Namen "My Car is my lover", in welcher von über 500 Fällen solcher Autoliebhaber berichtet wird.
Einer dieser Autolover ist Edward
Smith, ein 57-Jähriger Amerikaner, der gegenüber der britischen
Zeitung Telegraph berichtete, mit über 1000 Autos "Sex"
gehabt zu haben! Seine erste große Liebe habe er im zarten Alter von
13 Jahren mit einer Corvette Stingray gefunden. Noch heute seien die
Gefühle zu Stingray stark, die ganz heißen Gefühle aber teilt
Edward momentan lieber mit "Vanilla", seinem Volkswagen
Käfer. Vor Vanilla hatte Ed außerdem lange Beziehungen mit einem
Ford Ranger Splash 1993, genannt "Ginger" und einem Opel GT
von 1973, vom ihm liebevoll "Cinnamon" getauft.
Dem Amerikaner ist es mit seiner romantischen Liebe zu Autos wirklich ernst: für seinen Geliebten verfasst er Poesie, singt ihnen Lieder vor und führt Gespräche wie mit einer menschlichen Freundin.Wie kann man sich das vorstellen? Immerhin, bei klassischen Streitigkeiten über den richtigen Weg oder angemessenes Fahrverhalten hat sie definitiv die "Macht".
Doch trotz seiner festen Beziehungen hält Smith nichts von Monogamie. Stattdessen erklärt er im Telegraph, auf den Straßen oder in Showrooms von Autohändlern manchmal Autos zu entdecken, bei denen er förmlich spüre, dass sie ein bisschen Liebe bräuchten. Das erste Mal Verkehr hatte er im Alter von 15 Jahren mit einem Auto. Doch nicht nur Autos sind in seinem Beuteschema: Sein aufregenstes Sexerlebnis hatte er nach eigenen Angaben mit einem Helikopter, genauer gesagt dem Helikopter aus der achtziger Jahre Fernsehserie "Airwolf".
Der Brite verteidigt sich gegen den Vorwurf, seine "mechanphilia" sei eine perverse Leidenschaft . Er sei von Frauen oder Männer einfach nicht sexuell angezogen, sondern nur die Schönheit von Autos errege seine Aufmerksamkeit. So hatte er zwar durchaus schon längere Beziehungen und auch Geschlechtsverkehr mit realen Frauen, zum letzten Mal vor 12 Jahren, doch mit Autos sei es einfach anders. Zwar könne er selbst den Ursprung seiner Leidenschaft auch nicht ganz verstehen, aber, so verteidigt er sich, er tue ja schließlich mit seiner sexuellen Vorliebe niemandem weh. Er wolle die Autos einfach nur umarmen, küssen und liebhaben.
Ausschnitt aus der Dokumentation: My Car is my lover (28.5.2009, Channel Five, UK)












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