Plymouth Barracuda

Plymouth Barracuda

In insgesamt drei Generationen läuft der Plymouth Barracuda vom Produktionsband und schreibt in jeder Baureihe eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Denn obwohl die Produktion der letzten Modelle schon mehr als 25 Jahre zurückliegt, ist das Fahrzeug bis heute unvergessen und bis zum heutigen Tage eines der wertvollsten Muscle Cars, die jemals über die Straßen dieser Welt gerollt sind. Der Mittelklassewagen debütiert in der Mitte der 1960er Jahre und ist als Cabriolet und Coupé erhältlich. Die Fahrzeuge der ersten Generation sind nur teilweise eine Neukonstruktion – allerdings ist seine Motorhaube ebenso neu wie die Umrahmungen der Scheinwerfer, die Windschutzscheibe, die vorderen Dreiecksfenster sowie Kotflügel und Stoßfänger. Den Radstand hingegen übernimmt der Plymouth Barracuda vom Valiant. Unter der Motorhaube der Modelle der ersten Generation verbergen sich 2.8, 3.7 und 4.5 Liter Aggregate, die eine Leistungsspanne zwischen 75 und 170 kW abdecken. ... mehr

Heute ist der Plymouth Barracuda eines der wertvollsten Muscle Cars überhaupt

Die zweite Baureihe des Mittelklassefahrzeugs erblickt in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre das Licht der Automobilwelt und basiert noch immer auf dem A-Fahrgestell mit einem Radstand von 2.692 Millimetern. Auch in dieser Ausführung finden sich viele Komponenten des Valiant wieder, aber trotzdem ist diese Baureihe komplett überarbeitet und brilliert mit ihrem Barracuda-typischen Design. Unter der Motorhaube dieser Generation verbergen sich Triebwerke mit einer Hubraumgröße zwischen 3.7 und 7.2 Litern – natürlich versprechen die zwischen 105 und 285 kW starken Motoren Fahrfreude pur. Pünktlich zum Beginn der 1970er Jahre feiert die dritte Baureihe ihre Weltpremiere und verliert im Gegensatz zu ihren Vorgängern jede Gemeinsamkeit mit dem Valiant. Dieses Fahrzeug basiert auf einer kürzeren und breiteren Version des Chrysler B-Fahrgestells, das auch unter dem Namen E-Fahrgestell bekannt ist.

Die dritte Baureihe des Mittelklassemodells unterscheidet sich komplett von ihren Vorgängern

Auch hinsichtlich der Karosserieversionen setzt die dritte Generation ein Novum – von nun an gibt es keine Fließheckversion des Plymouth Barracuda mehr, sondern ist nur noch als Stufenheck und Cabriolet erhältlich. Außerdem bescheren die Überarbeitungen der dritten Ausführung dem Muscle Car einen neuen Kühlergrill und andere Rücklichter. Als Antriebsquelle stehen der dritten Baureihe 3.2 und 3.7 Liter Sechszylinder sowie sechs verschiedene V8-Triebwerke mit Hubraumgrößen zwischen 5.2 und 7.2 Litern zur Verfügung. Besonders die stärkeren Aggregate schreiben durch ihre Leistungswerte Autogeschichte und befördern die Modelle beispielsweise in nur 13.4 Sekunden auf Tempo 100. Zudem bietet die dritte Baureihe vor allem für Liebhaber der legendären Muscle Cars noch zwei echte Highlights – die Sonderausführungen Shaker Hood und Dana 60 begeistern ihre stolzen Besitzer mit tollen Extras.