Triumph TR 3

Triumph TR 3

Wer auf der Suche nach einem anspruchsvollen individuellen Sportwagen der 1950er und 1960er Jahre ist, kommt am Triumph TR3 eigentlich gar nicht vorbei. Der Roadster verfügt im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Triumph TR2, über größere SU-Vergaser, welche die Leistung der Triebwerke noch einmal um 5 PS steigerten. Doch die starke Motorisierung ist längst nur eine Paradedisziplin des Sportwagens – schließlich soll sich der Fahrspaß für zwei Personen auf alle Bereiche des Autos ausweiten. Beispielweise hat der erstmals im Jahr 1955 vorgestellte Roadster mit seinen Scheibenbremsen an den Vorderrädern ein echtes Novum an Bord. Außerdem ist der Triumph TR3 für seine extrem freche Bauweise bekannt, die sich unter anderem in dem markanten an ein Haifischmaul erinnernden Kühlergrill und den senkrecht aufgestellten Scheinwerfern widerspiegelt. ... mehr

Unvergleichlich ist der bequeme Einstieg in den flinken Sportwagen

Seine weit vorn auf den Radkästen angebrachten Außenspiegel ergeben in Kombination mit der leicht geneigten, abgerundeten Windschutzscheibe ein unverwechselbares Bild. Unvergleichlich ist zudem der schwungvolle Einstieg in den Wagen mit seinen tief geschwungenen Türen, den sorgfältig verarbeiteten Ledersitzen sowie dem Gepäckhalter auf der Heckpartie. Im Jahr 1957 wird der Sportwagen überarbeitet und ist seitdem unter der Bezeichnung TR3A unterwegs. Seine modifizierte Optik ist in dieser Ausführung an einem neuen breiteren Kühlergrill, modifizierten Türgriffen an der Außenseite, einem abschließbarem Handschuhfach sowie dem serienmäßig integrierten Werkzeugset zu erkennen. In dieser Version ist der Roadster zudem eines der meistverkauften Modelle der britischen Marke.

Die Scheibenbremsen an den Vorderrädern sind in der damaligen Zeit ein echtes Novum

Eine speziell für den amerikanischen Markt angebotene Variante rollt als Triumph TR3B über die US-amerikanischen Highways. Das Besondere an dieser speziellen Version ist, dass selbst ein Großteil der anderen Modelle in die USA exportiert wurde. Aus diesem Grunde genießt der Sportwagen heute einen extrem hohen Seltenheitswert, obwohl der britische Flitzer vor allem für Sportwagenliebhaber ein Begriff und aus der Fahrzeugwelt überhaupt nicht mehr wegzudenken ist.