VW

Auto China 2010: Weltpremiere des VW Phaeton

Volkswagen fertigt in der Gläsernen Manufaktur Dresden eines der hochwertigsten Automobile der Welt: den Phaeton. Jetzt hat Volkswagen, der erfolgreichste Automobilhersteller in Europa und China, den Phaeton weiter perfektioniert.

VW Phaeton

Das neue Flaggschiff wird jetzt erstmals auf der Auto China 2010 in Peking vorgestellt. Die vom italienischen Konzernchefdesigner Walter de Silva entwickelte Volkswagen Design-DNA bestimmt die neue Linienführung. Insbesondere im Bereich der komplett neuen Frontpartie präzisierte das Designteam die ureigene, stilistische Souveränität dieses Modells.

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Copyright: auto.de

Der zeitlos elegante Phaeton wurde dabei optisch breiter und kraftvoller – Modifizierungen kennzeichnen auch den Heckbereich.

Neue, technische Features

Parallel hielten neue, technische Features Einzug. Hierzu zählen der Dynamic Light Assist (kamerabasierte, dynamische Fernlichtregulierung) und ein Navigationssystem, das auf Wunsch online Daten von Google in die Kartendarstellung integriert. Darüber hinaus “sieht” der Phaeton dank seiner optionalen Frontkamera Verkehrszeichen; die Geschwindigkeitshinweise werden in den Instrumenten (Multifunktionsanzeige) und dem zentralen Touchscreen der Mittelkonsole visualisiert. Weltweit erstmals wird das System zudem auch Überholverbotszeichen erkennen und darstellen können.

Motorisierung

Der neue VW Phaeton wird mit zwei Radständen, zwei Fond-Versionen (drei Sitze/zwei Einzelsitze) und vier Motoren angeboten.

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Die Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder decken ein Leistungsspektrum von 176 kW/240 PS bis 331 kW/450 PS ab. Als Grundmotorisierung kommt im Phaeton ein V6-Benziner mit 206 kW/280 PS zum Einsatz. In den Leistungsstufen über dem V6 FSI sind ein V8- und W12-Benziner mit 246 kW/335 PS und 331 kW/450 PS erhältlich. Im Dieselbereich bietet Volkswagen einen höchst sparsamen und komfortablen V6 TDI an. Er ist in Europa das am häufigsten gewählte Aggregat für die Limousine. Der aufgeladene Common-Rail-Direkteinspritzer leistet 176 kW/240 PS und sorgt im Phaeton für einen Verbrauch von lediglich 8,5 l/100 km (analog 224 g/km CO2).

Wie skizziert

Der Phaeton des Modelljahres 2011 ist je nach Radstand zwischen 5,06 und 5,18 Meter lang. Wie skizziert, wurde für das Flaggschiff der Marke Volkswagen eine komplett neue Frontpartie entwickelt. Analog zur aktuellen Volkswagen Design-DNA dominieren dabei horizontale Linien die Gestaltung. Anders, als alle anderen

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Volkswagen, die bislang auf Basis dieser neuen DNA entstanden, kommt im Phaeton keine glänzend schwarze Kühlergrillabdeckung zum Einsatz, sondern ein vollkommen neues Chromelement. Diese Kühlerverkleidung beeinflusst das Design des neuen Phaeton zusammen mit den ebenfalls neu gestalteten Scheinwerfern maßgeblich und unterstreicht dessen kompromisslos eigenständigen Charakter.

Im Detail steht der neue Grill aufrechter, ist in seiner strengeren Geometrie markanter und beeindruckt durch den Materialwechsel zwischen poliertem und mattem Chrom. Die horizontale Verbindung von Grill und Scheinwerfern folgt den Volkswagen Design Criteria und betont eindrucksvoll die Fahrzeugbreite. Als modellspezifisches Merkmal seiner Klasse zeigt der Phaeton zudem eine dreidimensionale Ausformung des Grills und der Haube. Und zwar mit präzisen Kanten, die den stärkeren Ausdruck der Wertigkeit vom Grill in die Karosserieskulptur fortführen. Mittig im Grill befindet sich erneut das klassische VW-Zeichen, das nun – trotz Integration der ACC-Radarsensoren (automatische Distanzregelung) – mit einer neuen Oberflächenoptik ausgeführt wird.

Links und rechts vom Grill schließen sich neuen, serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer mit integriertem Kurven- und Abbiegelicht an. Nicht nur in optischer, sondern auch technischer Hinsicht, handelt es sich hierbei um eine völlig neue Scheinwerfergeneration. Erstens: Die Blinker und das Abbiegelicht sind als extrem gut sichtbare und

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stilistisch prägnante LEDs ausgeführt. Zweitens: Nach dem neuen Touareg wird auch der Phaeton mit dem optionalen Dynamic Light Assist erhältlich sein. Die komplexe Technologie “erkennt” dank einer im Bereich des Innenspiegels integrierten Kamera andere Verkehrsteilnehmer und regelt analog die Ausleuchtung der Fahrbahn (siehe separater Abschnitt zu Dynamic Light Assist).

Die ebenfalls modifizierte Heckpartie unterstreicht diesen Eindruck. Das Designteam entschied sich in diesem Bereich dafür, die seit jeher klassische, klare und kraftvolle Grundstilistik nicht zu verändern und stattdessen neue LED-Rückleuchten zu entwickeln. Neben punktförmigen Lichtern kommt dabei pro Rückleuchte ein LED-Band in M-Form zum Einsatz. Folge: eine unverwechselbare, edle Tag- und Nacht-Grafik. Ebenfalls neu: das nun ebenfalls in einer 3D-Kontur ausgeführte VW-Zeichen auf der Kofferraumhaube.

Video: Auto China 2010: Volkswagen

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