BYD will Werk in Bulgarien bauen - Chinesische Marken drängen nach Europa - Magazin von auto.de

BYD will Werk in Bulgarien bauen – Chinesische Marken drängen nach Europa

Was die Marke »BYD« produziert, wissen in Deutschland und Europa wohl nur die wenigsten, geschweige denn, wofür das Kürzel steht. Doch das soll sich nach dem Willen des nach eigenen Angaben weltweit führenden Herstellers aufladbarer Batterien bald ändern. Denn neben elektrischen Gabelstaplern will »Build Your Dreams« künftig in der EU Elektro-Autos und -Busse bauen und damit zum Marktführer werden

Die Japaner haben es vorgemacht, koreanische

BYD will Werk in Bulgarien bauen - Chinesische Marken drängen nach Europa

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Autokonzerne zogen in Rekordgeschwindigkeit nach. Die Zeiten, in denen Fahrzeuge von Importmarken unterschätzt oder gar verlacht wurden, sind längst vorbei. Spätestens seit dem rasanten Aufstieg von Hyundai/Kia (Stichwort: »Da scheppert nix!«) sind die etablierten Marken sensibilisiert, was neue Wettbewerber aus Asien angeht.

Technisch bereits nah dran

Versuche chinesischer Automarken, in Europa Fuß zu fassen, scheiterten in der Vergangenheit nicht zuletzt an katastrophalen Ergebnissen im Euro NCAP Crashtest. Doch bereits 2011 erreichten die Limousinen Geely Emgrand EC7 und MG6 vier von fünf möglichen Sternen. Technisch haben die Hersteller aus dem »Reich der Mitte« also aufgeholt. 2012 hatte dann der Konzern  »Baoding Great Wall Automobile Holding« (meist nur »Great Wall« genannt) verkündet, als erste chinesische Automarke eine Produktionsstätte in Europa zu eröffnen. Die Montage im bulgarischen Werk

BYD will Werk in Bulgarien bauen - Chinesische Marken drängen nach Europa

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soll bereits diesen Februar anlaufen.

Nun will auch BYD seinen Fuß in die europäische Tür setzen und noch in diesem Jahr sein erstes Werk in Bresnik eröffnen. In Bulgarien ist man über die Investitionen aus China natürlich erfreut. Die ARD zitiert den Bürgermeister: »Jeder Investor, der Arbeitsplätze schafft, ist willkommen. Wir haben zwei Standort-Vorteile: erstens die nahe Eisenbahnlinie, zweitens die Nähe zu Griechenland und den dortigen Häfen.« Auch ein Kooperationspartner ist bereits gefunden. Das Werk in Bresnik soll als Joint Venture mit dem bulgarischen Energieunternehmen Bulmineral entstehen. Bereits Ende Februar sollen dort der E-Bus „K9“ und der Crossover „e6“ vom Band rollen.

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