Das Geschäft mit dem Auto-Teilen kommt an. So sind Ende 2015 insgesamt 1,26 Millionen Kunden bei den deutschen Carsharing-Anbietern registriert.
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Carsharing 2015: Satter Zuwachs

Auto-Teilen liegt offenbar voll im Trend. Der Carsharing-Bundesverband meldet für 2016 eine sprunghafte Zunahme an Kunden, Fahrzeugen und Stationen. Und einen neuen Trend beim „Nutzen statt Besitzen“.

1,26 Millionen Kunden waren Ende 2015 bei den deutschen Carsharing-Anbietern registriert. Das sind 220.000 mehr als noch 2014. 16.100 Fahrzeuge standen diesen Nutzern zur Verfügung, die Zahl der Kommunen mit entsprechenden Angeboten erhöhte sich von 490 auf 537. Neu ist auch ein „Kombi-Paket“ aus herkömmlichen Angeboten mit festem Stellplatz und den sogenannten „free-floatenden Fahrzeugen“, die nach der Nutzung einfach am Ziel stehen bleiben. Diese Variante gibt es mittlerweile in Frankfurt am Main, Mannheim, Heidelberg, Hannover und Osnabrück.

Einen deutlichen Unterschied gibt es beim prozentualen Wachstum der beiden Carsharing-Methoden: Die Zahl der Kunden bei den „Free Floatern“ wuchs um 26 Prozent auf 830.000, die stationsbasierten Anbieter kamen mit jetzt 430.000 Kunden auf plus 13 Prozent. Allerdings stemmten Letztere ganz allein das Flächenwachstum. „2015 war zweifellos ein weiteres Wachstumsjahr“, bilanziert Willi Loose, Geschäftsführer des Carsharing-Bundesverbands. Der geringere Zuwachs bei den Fahrzeug-Flotten und die Zunahme der Kunden pro Fahrzeug deuteten aber darauf hin, dass speziell die Free-Floating-Anbieter verstärkt konsolidieren und an ihrer Auslastung arbeiten würden.

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