Verboten und gefährlich und dennoch weit verbreitet: Mehr als ein Drittel der Autofahrer ignoriert das Verbot, während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren.
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Umfrage

Deutsche Autofahrer telefonieren, tippen, küssen, streiten

Mal eben die Heimkehr ankündigen, schnell noch einen Termin planen oder nur kurz eine wichtige Information mitteilen – laut einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt telefonieren 32 Prozent der Autofahrer in Deutschland ohne Freisprecheinrichtung am Steuer.

Nach eigenen Angaben haben 23 Prozent der Befragten selten, 7 Prozent manchmal und 2 Prozent häufig das Handy am Ohr. Auch das Schreiben von Nachrichten ist gängige Praxis in deutschen Auto-Cockpits: 27 Prozent tippen während der Fahrt Texte ins Mobiltelefon. „Wer dabei erwischt wird, muss 60 Euro Bußgeld zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg“, sagt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt. Wer durch die Nutzung eines Handys am Steuer abgelenkt ist, könne bei einem grob fahrlässig verursachten Unfall auch seinen Kasko-Versicherungsschutz verlieren.

Ob allerdings die 41 Prozent, die laut Studie den Beifahrer küssen oder die 59 Prozent, die mit ihm streiten, immer bei der Sache sind, darf bezweifelt werden. Gar nicht zu reden von den 65 Prozent, die nach eigenen Angaben am Audio- und Navigationsmenü herumfummeln.

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