Ein Wettbewerb: Fotos vom rostigsten Hobby - Magazin von auto.de
Alte Liebe rostet nicht

Ein Wettbewerb: Fotos vom rostigsten Hobby

Wer sich mit historischen Fahrzeugen beschäftigt, pflegt das rostigste Hobby der Welt. Denn erst weit nach den Rostarbeiten kommt das Fahrvergnügen. Wie aber fotografiert man diese Freude an der automobilen Vergangenheit?

Der Deuvet (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Veteranen- und Markenclubs) als Bundesverband der Clubs klassischer Fahrzeuge hatte aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens einen Fotowettbewerb für die Oldtimerszene ausgeschrieben. Neun Gewinner wurden jetzt ermittelt und sind Gäste der Feierlichkeiten am 1.Oktober 2016 in Ladenburg im Automuseum Dr.Carl Benz.

Ein halbes Jahr konnten die Mitglieder von Oldtimer-Clubs und Vereinen ihre besten Bilder einer Fachjury zur Bewertung vorlegen. Klingt einfach, doch die Vorgabe lautete, die Motive drei Themen zu zuordnen. Dabei wollte der Deuvet die Bedeutung von Clubs und Vereinen und ihre wichtige Basisarbeit für das Hobby bewertet wissen. Diese Gemeinschaften bieten ihren Mitgliedern eine thematische Heimat, organisieren Veranstaltungen und fördern Netzwerke, die dem einzelnen Sammler und Fahrzeugschrauber viele Vorteile vermitteln. Im Club findet man Gleichgesinnte, die schnell zu Freunden werden. Oder sie bilden eine Werkstatt-Gemeinschaft und helfen sich mit Werkzeug, Ersatzteilen und vor allem mit Rat und Tat. Deswegen empfiehlt der Verband jedem Neueinsteiger, erst Clubmitglied zu werden und „Wissen zu tanken“, bevor viel Geld bei einem eventuellen Fehlkauf verloren geht.

Diese Leistungen der Clubarbeit sollten die Fotos in drei Kategorien widerspiegeln: die große Gemeinschaft, die technische Partnerschaft und den Wissenstransfer bei An- und Verkauf von Sammlerfahrzeugen. Nur wer als Fotograf diese Pflicht erfüllte, durfte als Kür auch seine Lieblingsbilder der Fachjury zur Bewertung vorlegen. Neun Kreative wählte die Jury aus, zu der auch der Fotochef der Reaktion des „Auto-Medienportals“, Manfred Zimmermann, gehörte. Neben Lob und Anerkennung erhalten sie in Ladenburg auch einen besonderen Bausatz: Aus mindestens 250 Teilen können die Gewinner sich einen transparenten, funktionsnahen Motor zusammensetzen, der nicht nur das Auge, sondern mit einem Soundchip auch das Ohr erfreut.

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