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Beim Gebrauchtwagenkauf haften Autohändler für mögliche Sachmängel.
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Gebrauchtwagenkauf

Gebrauchtwagen: Augen auf bei der Schnäppchenjagd

Nicht jeder kann sich einen Neuwagen leisten. Trotzdem müssen viele nicht auf ihr Traumauto verzichten. Und so sind mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings auch wieder die Schnäppchenjäger im Gebrauchtwagen-Revier unterwegs.

Doch wo und bei wem schlägt man am besten beim Gebrauchtwagenkauf zu? Händler oder Privat?

Nach Auskunft des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) bietet der Händler beim Gebrauchtwagenkauf mehr Sicherheit, denn er haftet für mögliche Sachmängel. Dafür ist der Kauf von privat meist günstiger. Doch Vorsicht: Oft sind es gar keine Privatleute, und sie haben gleich mehrere Autos zu verkaufen. Daher sollte man klären, ob der Wagen überhaupt auf den Verkäufer zugelassen ist und deshalb einem Blick in die Kfz-Papiere werfen.

Ist der Händler oder die Person des Vertrauens gefunden, geht es um das eigentliche Objekt der Begierde, den Gebrauchtwagen. Da sollte man sich zunächst das Serviceheft des Fahrzeuges zeigen lassen, das verrät mitunter viel. Auch die TÜV-Plakette und damit die nächste Hauptuntersuchung sollte man im Auge haben. Beim Auto selbst ist es wie im Leben: Es zählt oft der erste Eindruck. Wichtig ist, dass der Wagen gewaschen ist, sagen die KS-Experten. Denn sonst kann man Lackschäden nur schlecht feststellen. Gibt es Farbunterschiede, die auf ein Nachlackieren schließen lassen? Oder haben sich gar kleine Blasen gebildet, unter denen Roststellen schlummern? Die Reifen sollten genügend Profil haben, also vier Millimeter, und nicht beschädigt sein.

Auch der Blick unter das Auto darf nicht fehlen. Damit lässt sich feststellen, ob Öl oder andere Flüssigkeiten austreten. Und was machen die Bremsscheiben für einen Eindruck. Auch hier sollte man auf Roststellen achten. Ganz wichtig ist ein Check des Motorraums. Ist der Motor sauber? Der Ölstand sollte überprüft werden. Und dann den Motor anlassen und genau hinhören: Läuft alles rund oder sind womöglich hässliche Geräusche zu hören? Im Innenraum ist darauf zu achten, ob die Sitzpolster durchgesessen sind. Mit ein paar wenigen Handgriffen sollten schließlich noch alle wichtigen Bordinstrumente überprüft werden. Also funktionieren Scheinwerfer, Rück-, Blink- und andere Leuchten vorschriftsmäßig.

Nach dem Check muss das Auto im Praxistest überzeugen. Bei der Probefahrt sollte man prüfen, ob der Wagen geradeaus läuft und die Schaltung leicht zu bedienen ist, sagen die Experten. Und wie sprechen die Bremsen an? Vor allem: Bleibt das Fahrzeug beim Bremsen in der Spur. Ist man danach immer noch vom Gebrauchtwagen seiner Wahl überzeugt, geht es an den Kaufvertrag. Ein Muster gibt es auf vielen Internetseiten. Der Verkäufer sollte schriftlich bestätigen, dass der Wagen unfallfrei ist. Als Unfallschaden gilt alles, was über einen geringfügigen oberflächlichen Lackschaden hinausgeht. Ist alles zur vollsten Zufriedenheit geregelt, steht einer ersten Ausfahrt im Frühling nicht mehr im Weg.

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