Fahrbericht VW Sharan: Wolfsburger GroßRaumSportler
Von auto.de-Redakteur Ingo Koecher
Was ist schon Größe… letztlich ist sie doch relativ. Das könnte man meinen – bis, ja bis man im Sharan Platz genommen hat und buchstäblich eingetaucht ist, in die Wolfsburger Räumlichkeit.
Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass jeder seinen Sitz finden wird. Selbst der Einhau von drei Kindersitzen auf der Rückbank ist ohne weiteres möglich. Somit gehören Probleme mit
Ladegut der Vergangenheit an.
Gut behutet...
Und noch eine erfreuliche Nachricht für all jene, die es im Kopfbreich gerne etwas luftiger haben: Mehr geht kaum. Selbst der Zylinder könnte, käme er denn wieder in Mode, einfach aufbehalten werden...
Doch von vorn: Die Erwartungen beim Betreten eines Volkswagens sind hoch. Und so verwundert es nur wenig, dass man sich weit mehr erhofft, als nur das Gewöhnlich-Alltägliche. Um so mehr, wenn es sich bei der Ausstattung um die Variante Highline handelt.
Ob die Erbauer des Sharan diesem Anspruch gerecht werden, wollen wir prüfen. Zu diesem Zweck haben wir uns eine Teststrecke ausgesucht, die aus drei Einzelabschnitten besteht:
I.) Stadtverkehr
II.) Autobahn mit Vmax-Abschnitt
III.) Überland-Fahrt
Phase I: Stadtverkehr
Alle Beteiligten haben Platz genommen – es kann also losgehen. Nachdem wir uns in den fließenden Verkehr eingefädelt hatten, wurde schnell deutlich, dass der Sharan weniger die Charakteristik einer Sänfte, als vielmehr die eines Sportlers mit auf dem Weg bekommen hat.
Das sportlich-straff abgestimmte Fahrwerk, sowie der sportive Anzug verdeutlichten dies im Besonderen. Apropos Anzug: Obgleich dem Sharan Größe in keinsterweise abgesprochen werden kann, erwartet man von Volkswagen dennoch ein wirtschaftliches Fahrzeug. Ein Diesel erfüllte dieses Kriterium bis dato am ehesten. Seit März 2008 bietet VW eine BlueMotion Variante des Van. Und um es noch wirtschaftlicher werden zu lassen, haben die
Wolfsburger dem Sharan eine LPG-Flüssiggasversion zur Seite gestellt.
Mit der von VW entwickelten BlueMotion-Technologie bewegt man den FamilienVan mit gerade Mal sechs Litern über eine Distanz von 100 Kilometern.
Doch zurück zu unserem Testfahrzeug: Wir hatten für unseren einen ganz normalen Diesel. Und leider bedurfte es keiner investigativen Anstrengungen, dies zu ermitteln. Das Aggregat versah tuckernd, aber zuverlässig, seinen Dienst.
Mitschwimmen und Kurzsprints, Aufgaben, denen sich jedes als alltagstauglich zu bezeichnende Fahrzeug stellen muss, meisterte der Sharan bravourös. Und dank der erhöhten Sitzposition die man auf angenehmen Gestühl genießen kann, stört es nicht weiter, wenn es Mal wieder etwas länger dauert, an einer Ampel. Man sitz gut in Wolfsburg…
Weiter auf Seite 2: Phase II - Autobahn; Phase III - Landpartie; Fazit; techn. Daten & Preis
6. jogi schrieb am 19.3.2010, 9:00 Uhr
5. Auto-Fan schrieb am 19.3.2010, 8:58 Uhr
4. Auto-Fan schrieb am 18.3.2010, 17:50 Uhr