Hyosung Aquila GV 650i: Durchzugstarkes Harley-Schnäppchen
Wer Chrom liebt, für sein Leben gern cruised, und Harley-Feeling zum günstigen Preis sucht, der kann sich diesen Traum erfüllen mit einer Hyosung Aquila GV 650i... Spätestens jetzt wird aufgehorcht, denn noch ist der Name hierzulande eher unbekannt. Dabei verbirgt sich hinter der Marke Hyosung der größte Motorradhersteller Koreas. Mit der Aquila GV 650i bietet er einen Cruiser, der in seiner Silhouette und flacher Linienführung an die V-Serie der amerikanische Ur-Mutter Harley-Davidson erinnert. Doch in Erinnerungen schwelgen wollten wir während unseres Tests keinesfalls. Vielmehr hatten wir die Hyosung kommen lassen, um zu sehen, was sie für Qualitäten mitbringt.
Der schöne Schein
Unsere Befürchtung war, dass die Hyosung Aquila GV 650i nur über einen schönen Schein verfügen würde. Dies lag zu einem wesentlichen Teil auch am Exotenbonus der Marke. Doch schon der erste Motorstart ließ uns
aufhorchen: Satter Sound, der Lust auf mehr machte.
Diesem Drang gaben wir dann auch schnell nach. Die Kennenlernphase der Eigenheiten der Hyosung fiel ausgesprochen kurz aus, denn sie hatte keine. Zumindest hatten wir nicht das Gefühl, auf irgendetwas besonders hätten achten zu müssen. Straßenlage und Sitzposition waren ausgesprochen angenehm, Kurvenfahrten ließen sich genießen.
Cruiser-Like
Auch der Anblick der vor Chrom nur so strotzenden Koreanerin wurde nicht langweilig. Sie avancierte sogar zum
Hingucker. Und das nicht wegen des exotischen Namens, sondern vielmehr dem Auftritt, der ganz klassisch eben cruiser-like war.
Ein einfacher Abklatsch des Konzepts aus Übersee ist die Hyosung Aquila GV 650i dennoch keineswegs. Sie ist leicht im Handling. Das Fahrverhalten der Koreanerin erinnert in seiner Leichtigkeit schon beinahe an einen Tourer. Selbst Kurven lassen sich mit der 230 Kilogramm schweren Auqila (ein wenig) räuberisch angehen.
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4. Auto-Fan schrieb am 9.7.2010, 8:20 Uhr
3. Auto-Fan schrieb am 6.7.2010, 12:35 Uhr
2. Auto-Fan schrieb am 4.7.2010, 16:09 Uhr