24h Dubai

Wüstenrennen in Dubai: Reifen bestehen Härtetest

Den Sieg bei den Hankook 24H Dubai 2016 fährt das belgische WRT-Team mit dem Audi R8 LMS ein.

Den Sieg bei den Hankook 24H Dubai 2016 fährt das belgische WRT-Team mit dem Audi R8 LMS ein.
Copyright: Hankook

Mit einem heißen Duell zwischen Audi und Mercedes ist die Langstrecken-Saison 2016 in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate eröffnet worden. Am Ende hatte das belgische WRT-Team mit dem Audi R8 LMS beim 24-Stunden-Rennen in Dubai die Nase vorn. Platz zwei ging an den Mercedes AMG SLS GT3 des Teams Black Falcon. Insgesamt war die Rekordzahl von 100 Fahrzeugen am Start.

Mit von der Partie war auch Reifenhersteller Hankook, der die 5,39 Kilometer lange Piste des Dubai Autodroms auch als eine Art Teststrecke für den Ventus Premium-Reifen nutzte. Denn das Besondere an diesem Wüstenrennen sind die unterschiedlichen Bedingungen. Tagsüber herrschen Strecken-Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius, nachts kühlt es dagegen stark ab. Da sind die Reifen enorm gefordert. Sie müssen laut der Reifen-Spezialisten zu jeder Zeit ein gleichmäßig hohes Grip-Niveau entwickeln. Und das gelang ganz gut, denn laut Hankook fuhren alle Piloten auch gegen Rennende noch schnelle Runden.

Begeisterte Fans und Rekord-Teilnehmerzahl: 100 Fahrzeuge waren beim Rennen in Dubai am Start.

Begeisterte Fans und Rekord-Teilnehmerzahl: 100 Fahrzeuge waren beim Rennen in Dubai am Start.
Copyright: Hankook

Hankook war in diesem Jahr als Titelsponsor des Rennens am Start. Zudem unterstützt das Unternehmen die Rennserie wie schon im Vorjahr mit seinen Rennreifen Ventus Premium. In insgesamt 15 Containern wurden die etwa 5.000 Slicks und 2.000 Regenreifen nach Dubai transportiert. An der Rennstrecke war der Reifenhersteller nach eigenen Angaben mit mehr als 50 Mitarbeitern rund um die Uhr im Einsatz. So wurde während des Rennens 24 Stunden lang an vier Montage-Straßen im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Nur so sei die reibungslose und effiziente Versorgung der internationalen Teams mit den Rennreifen des Typs „Ventus Race“ zu gewährleisten.“Für uns bietet die Rennserie eine ideale Plattform, um die Leistungsfähigkeit unserer Reifen auf internationalem Top-Niveau zu demonstrieren“, erklärte Manfred Sandbichler, Hankooks Motorsport-Direktor Europa. Übrigens: Alle Fahrer und Teams erhalten absolut identisches Material. „Damit garantieren wir gleiche Wettbewerbs-Chancen“, so Sandbichler. Der erste Härtetest ist bestanden. Und so fühlte sich am Ende neben dem Audi-Team wohl auch Hankook ein bisschen wie ein Gewinner.

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