Südafrika Spezial Teil 1: Kuriose Verkehrsregeln und Straßenschilder

Achtung! Betrunkene! Verkersschild in Südafrika Bilder

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Vorsicht! Mistkäfer! Bilder

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Die N2 in Südafrika Bilder

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Schild: Hijacking Hotspot! Bilder

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Endlich ist es so weit: Die Fußball WM 2010 ist da und wir können wieder mit unser Elf zittern und jubeln. Zum ersten Mal findet die FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika statt und darum werfen wir einen Blick auf das Land am Kap. Heute: Verkehrsregeln und kuriose Schilder.

Du hast ein Ticket für die WM in Südafrika bekommen? Glückwunsch! Aber hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du dich am Kap fortbewegst? Südafrika hat nämlich ein sehr schlechtes und unsicheres öffentliches Transportsystem, weshalb Touristen in der Regel davon abgeraten wird, mit den örtlichen Minibussen oder Zügen zu fahren. Grundsätzlich kann man sagen: Ohne Auto ist man auf der Reise ziemlich aufgeschmissen. Doch mietet man sich einen Wagen, gehen die Probleme erst richtig los. Zum einen muss man sich an den Verkehr auf der linken Seite gewöhnen, zum anderen fahren die Südafrikaner nicht gerade vorsichtig und haben auch noch wirklich kuriose Verkehrsregeln.

Vier Stopschilder an einer Kreuzung

Nehmen wir zum Beispiel Stop-Straßen. Während das Stopschild bei uns heißt, dass wir das Auto so lange anhalten müssen, bis die kreuzende Straße wieder frei ist, steht an einer südafrikanischen Kreuzung an allen vier Straßen jeweils ein Stopschild. Die Devise lautet dann: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Stellt sich nur die Frage: Was passiert, wenn Autos aus verschiedenen Straßen relativ gleichzeitig ankommen? Dann spricht man sich durch Zunicken und Handzeichen ab. Reichlich kompliziert, denkst du jetzt vielleicht. Aber kurioserweise funktioniert das System in Südafrika. Man muss sich nur darauf einlassen.

[foto id=“298480″ size=“small“ position=“left“]Achtung! Autodiebe!

Dass Südafrika ein gefährliches Land ist, ist kein Geheimnis. So werden die Autofahrer durch Schilder darauf aufmerksam gemacht, wenn es sich um eine Straße handelt, bei der schon viele Leute in ihren Wagen überfallen wurden. Also Vorsicht bei „Hijacking Hotspots!“

Rote Ampel? Stört mich nicht!

Wenn in Hijacking-Gegenden zum Beispiel nachts nicht viel los ist, ist zügig fahren angesagt. Besonders vorsichtig sollte man an roten Ampeln sein. Sobald man das Auto anhält, ist die Gefahr groß, dass man von Dieben überrascht wird. Deshalb scheuen die Südafrikaner sich auch nicht, einfach mal über Rot zu fahren. Ist zwar nicht offiziell erlaubt, wird aber allgemein geduldet.

[foto id=“298482″ size=“small“ position=“right“]Enge Autobahnen

Will man möglichst schnell von A nach B kommen, hat man in Südafrika manchmal ein Problem. Zum einen sind die Autobahnen besonders in der Rush Hour extrem voll. Von Pretoria ins ca. 60 Kilometer entfernte Johannesburg braucht man da an einem normalen Arbeitstag um 7 Uhr morgens bis zu drei Stunden. Zum anderen sind viele Autobahnen einspurig, weshalb der Verkehr von alten, langsamen Schrottkisten aufgehalten wird. Ist man schneller unterwegs als der Fahrer vor einem, schaltet man den rechten Blinker ein, was für den Vordermann bedeutet, dass er auf dem Standstreifen weiterfahren soll, damit man selbst rechts überholen kann. Lässt sich der Vordermann netterweise darauf ein, bedankt man sich mit einem kurzen Anschalten des Warnblinkers.

[foto id=“298479″ size=“small“ position=“left“]Mistkäfer vor!

Die Südafrikaner lieben ihre „Dung Beetles“. Das sind große, nicht zu übersehende Käfer, die ihre Eier in Elefantenkot legen, um sie als eine Art Brutkammern zu nutzen. Den benötigten Elefantenkot rollen die Mistkäfer zu einer Kugel zusammen und bringen sie zu ihrem Zuhause. Klar, dass sie dazu auch mal eine Straße überqueren müssen. Autofahrer werden deshalb durch Schilder auf die Mistkäfer aufmerksam gemacht. Dann heißt es: Augen auf und zur Not anhalten, wenn ein Dung Beetle über die Straße will. Auch wenn das manchmal ein paar Minuten dauern kann. Die gleichen Schilder gibt es übrigens auch für Warzenschweine, Giraffen, Elefanten und Löwen. Also generell gilt: Tiere haben Vorfahrt!

Und nicht nur die, sondern auch Betrunkene. Ja, die Südafrikaner trinken gerne mal einen über den Durst, da muss man die Autofahrer schon drauf aufmerksam machen.

 

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