Alonso, Ferrari und Strafen: Gar keine Überraschungen
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(motorsport-magazin.com) Monza, der traditionelle Ort der Ferrari-Fahrerbekanntgaben oder auch Rücktritte, wie Michael Schumacher 2006 gezeigt hat. Nachdem es in letzter Zeit immer wieder Gerüchte um Fernando Alonso und den italienischen Rennstall gegeben hat, egal wie oft Alonso auch dementiert und mit Logik argumentiert hat, musste der zweifache Weltmeister nun abermals erklären, dass in Monza nichts Außergewöhnliches passieren wird. "Ferrari bestätigt seine Fahrer normalerweise in Monza. Ich denke nicht, dass es dabei eine Überraschung geben wird", sagte er dem spanischen Rundfunksender La Sexta.

Ein starker Ferrari-Motor im Rücken wäre Alonso aber wohl nicht ganz unrecht, denn er meinte, dass sein R28 bis zu einer halben Sekunde pro Runde verliert, weil es dem Motor an Kraft fehlt. Alleine schon deswegen wollte er sich auch den Aussagen von Flavio Briatore nicht anschließen, der gemeint hatte, Renault könnte vor Saisonende noch zwei Podestplätze holen. "Es wird echt schwierig, vor Jahresende noch auf das Podest zu kommen, aber das sehe ich auch nicht als Versagen", meinte er und wollte sich nicht enttäuscht zeigen, dass Nelson Piquet Jr. bislang das einzige Podiumsergebnis für Renault in diesem Jahr geholt hat. Ganz im Gegenteil sogar. "Im Vergleich mit meinem Teamkollegen habe ich meine beste Saison überhaupt. Ich war immer vor ihm. Er hat nach einem tollen Rennen mit viel Glück einen Podestplatz geholt."

Alonso und Massa verstehen die Hamilton-Strafe

Alonso hatte dieses Jahr auch schon Chancen auf das Podest, nicht zuletzt in Spa, wo ihn die richtige Reifentaktik im Regen noch fast unter die Top Drei gebracht hätte. Was Spa und die Strafe von Lewis Hamilton betraf, so meinte er, dass dies zeige, dass das neue Steward-System 2008 funktioniere. "Die FIA hat entschieden, etwas zu ändern, nachdem es während der vergangenen Saisonen einige Skandale gab. Wenn du dieses Jahr etwas falsch machst, dann zahlst du. Ich habe in Valencia die Sperrfläche überfahren und bekam eine Strafe von 10.000 Euro. Die Entscheidung zum Wechsel wurde gut überlegt, denn in den vergangenen vier oder fünf Jahren gab es immer Überraschungen. Man wusste nie, was sie tun würden", meinte Alonso.

Einige Experten sahen die Strafe aber als übertrieben und falsch an. So hatte Pat Symonds beispielsweise gemeint, dass man den Fahrern damit die Lust an Überholmanövern nehme und sie irgendwann gar nichts mehr riskieren wollen. Felipe Massa, der von Hamiltons Strafe am meisten profitiert hat, sah das anders. "Es stimmt, dass man für gute Rennen Überholmanöver braucht", erklärte er der Gazetta dello Sport. "Aber es gibt überholen und überholen. Er hatte nicht die Geduld, um eine weitere Kurve zu warten und es dann wieder zu probieren. Und die Regel sagt, er sollte bestraft werden."

adrivo Sportpresse GmbH

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