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Audi zeigt A2 mit Brennstoffzellenantrieb auf Hannover-Messe

Das „Audi Fuel Cell Vehicle“ genannte Fahrzeug ist mit der so genannten PEM-Technik (Proton Exchange Membrane) bestückt und wird mit komprimiertem Wasserstoff betankt. Die Ingolstädter haben den Technologieträger gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) entwickelt, auf dessen Stand in Halle 18 das Fahrzeug auch präsentiert wird.
Auch wenn der Brennstoffzellen-A2 aussieht wie ein gewöhnliches Serienfahrzeug, unter der Haube des Hybriden regiert modernste Technik. Die Brennstoffzelle ist allerdings nur als schmuckloser schwarzer Kasten im Motorraum erkennbar. Im Normalbetrieb versorgt die Brennstoffzelle den Elektromotor mit Strom. Zum Beschleunigen erhält der Motor parallel elektrische Leistung von der Brennstoffzelle und einer so genannten zusätzlich verbauten Traktionsbatterie. In dieser Phase erreicht das Aggregat kurzfristig eine Leistung von bis zu 110 kW/150 PS. Während des Bremsvorganges wird die kinetische Energie des Fahrzeuges in elektrische Energie umgewandelt und die Batterie wieder aufgeladen. Mit einer Serienreife der Technik rechnet Audi aber frühestens in 15 Jahren.
Der Technologieträger erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h und beschleunigt in knapp unter zehn Sekunden auf Tempo 100. Damit erreicht er bessere Werte als ein Dreiliter-TDI. Durch das hohe Drehmoment von 425 Newtonmetern beschleunigt der Hybrid-A2 in zwölf Sekunden von 60 auf 120 km/h – nach Angaben von Audi ein Bestwert im Segment der Kleinwagen.
Die Reichweite mit in drei unter der Rückbank verbauten Tanks mit einer Kapazität von 1,8 Kilogramm Wasserstoff beträgt 220 Kilometer. Der große Vorteil der Technologie ist ihre Sauberkeit: Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb fahren ohne Kohlendioxid-Emissionen.
Am Rande der Messe äußerte sich der VDI dennoch besorgt über den Forschungs-Rückstand der deutschen Hersteller in Sachen Brennstoffzelle. In der wichtigen Branche Automobil haben die Japaner derzeit die Nase vorn und bauen wie Toyota mit dem Prius erfolgreich Hybridautos in einer Großserie. (ts)
21. April 2004, Quelle: Auto-Reporter

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