Aufpassen mit Autoschmuck zur Fußball-WM
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Wer dank der erfolgreichen Fußballerinnen seine patriotische Ader entdeckt und während der Frauen-WM am Auto Flagge zeigt, muss den Deutschland-Wimpel gut befestigen. Bricht die Fahne ab oder verursacht sie durch falsche Befestigung beim Folgefahrzeug Schäden, haftet der Autofahrer. Denn der Fahrzeugschmuck hat keine TÜV-Zulassung.

Außerdem raten die ARAG-Experten dringend dazu, die Fahnen vor der Autobahnfahrt zu entfernen. Das Material ist für die hohen Geschwindigkeiten nicht ausgelegt. Das bunte Tuch auf der Motorhaube soll entweder gut befestigt oder am besten für längere Fahrten ganz entfernt werden.

Probleme gibt es dann, wenn etwaige Unfälle ihre Ursache in einer mangelhaften Befestigung haben. Das Anbringen des Plastikhalters der Fahne im Fensterspalt erhöht zudem das Risiko eines Einbruchs, denn Autoknacker haben leichteres Spiel. Die meisten Autoversicherungen regulieren bei einem Einbruch durch das beflaggte Autofenster den Schaden nicht.

Ist die Sicht durch die Lieblingsfahne im Heckfenster eingeschränkt, kann man sich zwar vorübergehend mit dem Blick in die Außenspiegel behelfen. Nach dem Autokorso sollte man das Tuch aber auch von dort wieder rasch entfernen. Bei Frontscheibendekorationen wie Aufklebern oder Wimpeln stehen Halter und Fahrer in der Pflicht, für eine ungehinderte Sicht zu sorgen, ähnlich wie beim Anbringen einer Vignette. Im Zweifelsfall ist die richtige Platzierung mit einer technischen Überwachungsorganisation abzuklären.

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