Briatore wird seine Rolle verkleinern: Nicht mehr 360 Grad
Briatore wird seine Rolle verkleinern: Nicht mehr 360 Grad Bilder

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(motorsport-magazin.com) Er hatte schon öfter darüber gesprochen, es dann aber doch nie gemacht. Nun will Flavio Briatore aber doch eine etwas kleinere Rolle bei Renault einnehmen und im kommenden Jahr einen Team Direktor anheuern, der das Tagesgeschäft der Formel-1-Mannschaft übernimmt. Briatores Vertrag bei Renault läuft dieses Jahr aus und bislang hat er sich bezüglich seiner Zukunft noch nicht klar deklariert, doch nun erklärte er der Gazzetta dello Sport: "2009 werde ich keine 360-Grad-Rolle mehr haben. Es wird einen Direktor geben, den ich schon ausgewählt habe und der wird sich um das alltägliche Management kümmern. Dadurch werde ich mich den wichtigsten Dingen widmen können."

In Paris wird der Italiener heute seine Pläne mit Renault-Chef Carlos Ghosn besprechen, zeigte sich aber generell zuversichtlich, dass seine Mannschaft mittlerweile auf dem richtigen Weg ist, um wieder an die Jahre 2005 und 2006 anknüpfen zu können. "Es gibt Zyklen in der Formel 1. Nur weil die Zeiten schwierig waren, wollte Carlos Ghosn das Budget aber nicht verringern. In der Formel 1 geht es aber nicht nur um Geld, sonst würde Toyota jedes Rennen gewinnen", meinte Briatore. Bei seinem Team habe man die ganze Aerodynamik-Abteilung erneuern müssen und wenn 40 Leute ausgewechselt werden, würde es eben etwas dauern, bis die zusammenwachsen. "Jetzt sind wir auf Kurs und können neu starten. Wir haben die richtigen Leute – jung und fähig."

Was die Fahrerfrage und vor allem Fernando Alonso betrifft, so wiederholte Briatore das, was der Spanier direkt nach dem Sieg in Singapur gesagt hatte. "Der Sieg hat nichts verändert. Fernando hat sich niemand Anderem angeboten und ich denke, er wird gerne hierbleiben. Aber wir werden uns deswegen zusammensetzen, wenn die Saison zu Ende ist. Was können wir ihm anbieten? Ein innovatives Auto und eine Änderung, die uns entgegenkommt", erklärte er. Was das zweite Auto betraf, so schürte er die Gerüchte darum, dass Lucas di Grassi Nelson Piquet Jr. im kommenden Jahr ersetzen könnte. "Piquet hatte bislang keine gute Meisterschaft. Er macht vor dem Qualifying gute Dinge und dann läuft es nicht so, wie es sollte. Wir werden sehen…"

adrivo Sportpresse GmbH

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