Coulthard will Hamilton bei RoC: Es hängt vom Terminkalender ab
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(motorsport-magazin.com) Der Abschied aus der Formel 1 war für David Coulthard nicht unbedingt nach Wunsch gelaufen, schaffte er es bei seinem letzten Rennen doch nur bis in die zweite Kurve. Doch Coulthard hat mit dem Rennsport noch nicht ganz abgeschlossen und wenn er am 14. Dezember beim Race of Champions mitmacht, dann würde er dort gerne gemeinsam mit Lewis Hamilton im Nationencup fahren. Denn dann könnte er mit ihm gegen das zweite britische Team mit Jenson Button und Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx antreten. "Diese zwei anderen Jungs sind ein sehr starkes Team und es würde mir sicher helfen, wenn Lewis käme. Ich würde gerne an seinem Frackschoß hängen und auch etwas gewinnen", sagte Coulthard.

Ob der Schotte sich mit der folgenden, etwas ausgedehnten, Bitte bei Hamilton beliebter gemacht hat, ist noch nicht klar: "Also Lewis, wenn du zusiehst, wovon ich sicher bin, dass du es nicht tust – du liegst in diesem Moment wahrscheinlich verschlungen mit deiner wunderschönen Freundin im Bett; zwischen den Sessions; wunderst dich… bitte komm zum Race of Champions. Mach es für dein Land." Um Coulthard nicht alleine bitten zu lassen, schloss sich auch Jenson Button noch an, der dann allerdings gegen Hamilton fahren müsste. "Ich denke, es wäre großartig. Es ist ein toller Event und ich hatte voriges Jahr viel Spaß. Wenn Lewis hier neben DC fahren würde, das wäre ein tolles Team. Nicht so gut wie Andy und ich, aber es wäre gut, zwei starke britische Teams im Nationencup zu haben."

Hamilton würde wollen

Eine offizielle Einladung hat Hamilton auch erhalten und Veranstalter Fredrik Johnsson meinte, dass der neue Formel-1-Weltmeister auch erklärt habe, dass er kommen wolle. "Es ist nun die Frage, ob das Team ihn lässt und ob es mit seinem momentan sehr dicht gedrängten Terminkalender möglich ist. Die Einladung ist offen", meinte Johnsson.

Um Hamilton den Mund noch etwas wässriger zu machen, erzählte Coulthard davon, was ihm am Race of Champions so gut gefällt. Vor allem das Geschehen hinter der Bühne sei großartig, meinte er. "Die Kameraderie zwischen den Fahrern bei der Veranstaltung. Ich hatte davor nie wirklich die Gelegenheit, Zeit mit Motorrad-Leuten, Rallye-Leuten und Leuten aus anderen Formel-Klassen zu verbringen, weil man so mit seinem eigenen Sport beschäftigt ist. Diese Sache genieße ich wirklich. Das ist eine der Sachen, über die wir gesprochen haben: ob wir es schaffen, dem Publikum etwas mehr von dem Geschehen hinter den Kulissen zu zeigen", erzählte er. Ehrgeizig geht es aber auch zur Sache und besonders Coulthard zeigte sich kämpferisch. Da er nun zurückgetreten sei, könnte das für lange die letzte Möglichkeit sein, dass er ein Rennen fahren kann, meinte er.

adrivo Sportpresse GmbH

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