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Daimler beteiligt sich an Elektroautopionier Tesla

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Die Daimler AG hat sich heute mit dem kalifornischen Elektroauto-Start up Tesla Motor Inc. verbunden. Die Stuttgarter haben einen Anteil von zehn Prozent an dem avantgardistischen Unternehmen erworben. Dafür ist ein zweistelliger Millionenbetrag geflossen. Forschungsvorstand Dr. Thomas Weber ließ offen, ob es später zu einer erweiterten Beteiligung kommen wird.

Elon Musk, President, Chief Executive Officer und „Produktarchitekt“ stellte bei der Pressekonferenz auf Anfrage mit, Tesla habe keinen kurzfristigen Kapitalbedarf, aber ein Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit. „Von einem Finanzinvestor hätten wir einen höheren Preis bekommen als von Daimler“, stellt Musk fest.

Tesla entwickelt und produziert seit einigen Jahren den Tesla Roadster, einen batteriebetriebenen Sportwagen für 99 000 US-Dollar, der bei den Medien ebenso wie bei den Käufern auf Sympathie getroffen ist. Zur Zeit plant das Unternehmen eine viersitzige Limousine, den Type S. Im Roadster stecken 6831 Batteriezellen, wie man sie aus Laptops kennt, in der Mittelklasse-Limousine werden es rund 8000 Zellen sein, alles Lithiuminonen-Zellen.

Dr. Thomas Weber, der Forschungschef der Daimler AG, bezeichnet das Investment in Tesla als eine Verbindung zwischen dem Erfinder des Automobils und dem jüngsten Unternehmen der Branche. [foto id=“71890″ size=“small“ position=“right“]Tesla bestehe aus Querdenkern. Dieser Einfluss sei wertvoll, wenn man das Auto in diesen Jahren neu erfinden wolle.

Die Zusammenarbeit beginnt mit rund 1000 Smart electric drive, die mit Batterien von Tesla ausgestattet sein werden. Ihre Produktion beginnt Ende des Jahres im Werk Hambach. Zu den Preisen wollte sich Weber noch nicht äußern. In der Folge halten beide Partner viele und neue Fahrzeugkonzepte für möglich. Musk, angesprochen auf den eingestellten Smart Roadster: „ Ich kann mir auch einen sehr schnellen Smart vorstellen.“

Weber stimmt ein, indem er darauf hinwies, dass Daimler sich in der Vergangenheit den Start des Elektroautos eher mit elektrischen Kleinwagen vorgestellt habe. Tesla habe gezeigt, dass auch sportliche Fahrzeuge interessant sein könnten. Er schlug darüber hinaus den Bogen bis zum elektrischen Nutzfahrzeug für den innerstädtischen Auslieferverkehr.

Die Kooperation wird sich auch in den Organisationen der Unternehmen auswirken. [foto id=“71891″ size=“small“ position=“left“]So wird ein Tesla-Techniker in die Daimler-Elektroauto-Entwicklung integriert, und Daimler schickt einen Vertreter in das Board of Directors von Tesla. Für die Daimler AG geht Prof. Herbert Kohler ins Board, der Entwicklungschef für Elektroantrieb und zukünftige Antribe. Dabei will Daimler von Tesla Know how über die Zellen und deren Verschaltung zu Batterien nutzen, während Tesla das komplette Daimler-Know how verwerten kann. Bisher rollt der Tesla-Roadster auf einem Chassis von Lotus. Auch das wird vermutlich nicht mehr lange so bleiben.

Ab 2012 läuft bei Daimler die Serienproduktion (Weber: „mit fünfstelligen Zahlen) der Daimler-Lithiumionenbatterie, für die die Zellen aus der Kooperation mit LiTec stammen. Dann werden auch die Tesla-Roadster mit dieser Batterie ausgestattet werden können, die für den Einsatz im Fahrzeug optimiert wurde.

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