Das Auto als öffentliches Verkehrsmittel

Die Idee des „Öffentlichen Autos“ verknüpft den Individualverkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Dabei stehen in Großstädten und Ballungsräumen überall Autos bereit, die per Handy gebucht und anschließend genutzt werden können – von jedermann und zu jeder Zeit. So könnte die ständig steigende Zahl des weltweiten Pkw-Bestandes drastisch reduziert werden. Hinzu kommt eine gesteigerte Flexibilität, bei der sich der Einzelne nicht zwischen dem öffentlichen Nahverkehr und dem Auto entscheiden muss, sondern je nach Bedarf variieren kann. Von A nach B fährt der Nutzer beispielsweise mit dem Auto und steigt dort in die Straßenbahn. Verlässt er die Bahn, kann er problemlos wieder auf ein anderes Auto umsteigen. Neben umweltpolitischen Gesichtspunkten hat das Konzept auch einen finanziellen Vorteil. Die Teilnehmer sparen sich die Anschaffungs- und Unterhaltskosten für Autos, die in der Regel ohnehin die meiste Zeit des Tages ungenutzt bleiben und damit ein „totes“ Kapital darstellen.

Ähnlich wie das Konzept der Technischen Universität Berlin funktioniert das „car2go“-Projekt von Daimler. Bei einem jetzt gestarteten Pilotversuch in Ulm werden 50 Smart fortwo im Stadtgebiet verteilt. Jeder zuvor registrierte Teilnehmer kann mit Hilfe eines am Führerschein befestigten elektronischen Siegels den Pkw öffnen und einfach losfahren. Braucht er den Smart nicht mehr, stellt er ihn auf den nächsten kostenfreien Parkplatz oder auf extra dafür vorgesehene Stellplätze an Bahnhöfen oder Flughäfen. Abgerechnet wird im Minutentakt. Für jede gefahrene Einheit werden 19 Cent fällig, alle Gebühren wie Sprit und Wartung inklusive. Eine Anmeldegebühr wird nicht erhoben.

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Gast auto.de

November 17, 2009 um 2:58 pm Uhr

ich will ein smart:)

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