Das Repsol Honda Lazarett: Zwei Füße und eine Hand

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(motorsport-magazin.com) Rast, das haben die Fahrer von Repsol Honda in der Sommerpause wirklich gebraucht. Allen voran Dani Pedrosa, der die vom Arzt verordnete Ruhepause damit nutze, in Mallorca Hand und Fuß zu kurieren. Nachdem die Nähte in der Hand entfernt waren, begann er die Rehabilitation, doch es ist nach wie vor nicht ganz perfekt. "Die Hand tut noch weh, aber das Gelenk hat gute Mobilität und die Finger sind nicht weiter geschwollen. Der Fuß ist noch verbunden, nur um harte Bewegungen zu vermeiden. Ich habe vergangene Woche mit dem Training begonnen, hauptsächlich auf meinem Fahrrad", sagt Pedrosa, der nach dem schlechten Ende des ersten Saisonteils einen guten Start in den zweiten guten gebrauchen könnte.

Die Strecke von Brünn mag der Spanier jedenfalls und die Bergauf- und Bergab-Passagen haben für ihn ihren Reiz, da sie doch recht klassisch anmuten. "Die Strecke ist mittelschnell bis sehr schnell mit ein paar guten Kurven und schnellen Geraden. Es ist eine jener Strecken, die einen sanften, feinen Fahrstil verlangt; man muss nicht aggressiv sein, wenn man die Kurven nimmt", erklärt er. Aufgrund des neuen Asphalts, der seit dem Vorjahr aufgebracht wurde, ist Pedrosa in punkto Grip noch zurückhaltend. Was die Atmosphäre betrifft ist er aber schon jetzt auf eine weitere gute Party gefasst, für die er bei der Maschine gerne einen Kompromiss zwischen gute Kurvenlage und guter Bremsstabilität finden würde.

Haydens Fersenleiden

Bevor es an die Abstimmung geht, würde Nicky Hayden gerne seine Ferse ein wenig vergessen, die er sich bei einer schlechten Landung während eines Supermoto Events bei den X-Games angeschlagen hat und die noch Sorge bereitet. "Ich weiß nicht genau, ob mein Fuß von der Raste kam oder was passiert ist, aber es fühlt sich sehr zerbrechlich an. Ich bin schon etwas stinkig deswegen, weil ich die Saison gut beenden will", meint der Weltmeister von 2006. Auf Brünn ist der dennoch gespannt, vor allem auf den neuen Asphalt, da die Strecke in den vergangenen Jahren doch etwas mühsam war, seiner Meinung nach nun aber großartig sein sollte.

"Ich habe gehört, sie haben es nicht einfach versiegelt oder etwas oben drauf gemacht, sondern es richtig gemacht und von vorne begonnen. Das wird wichtig für die Reifenarbnutzung, also werden wir wahrscheinlich eine größere Bandbreite an Reifen haben als normal, vorne und hinten, damit wir sicherstellen, dass wir etwas Brauchbares haben", sagt Hayden. Besonders gespannt ist er aber auch deswegen, weil er den neuen Motor mit pneumatischen Ventilen erstmals auf einer Strecke ausführt, wo man wirklich viel Kraft braucht. Allerdings wird er auch gute Traktion brauchen, um aus den Kurven schnell auf die Geraden zu kommen. "Vor allem in der Bergauf-Passage hin zu letzten Rechts- und Links-Kurve. Man braucht aber auch etwas, das auf den Bremsen stabil ist, denn es gibt ein paar harte Bremszonen."

adrivo Sportpresse GmbH

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