Di Resta dominiert 4. Saisonlauf: Mercedes in alter Stärke
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(adrivo.com) Pole Position, schnellste Rennrunde, ein souveräner Sieg: Der vierte Saisonlauf auf dem EuroSpeedway Lausitz stand ganz im Zeichen Paul di Restas, der erstmals in seiner DTM-Karriere triumphierte. Auch in Reihen der Ingolstädter durfte man zufrieden sein: Mit einem souveränen zweiten Platz baute Timo Scheider seine Meisterschaftsführung wieder leicht aus.

Der Start: Souverän verteidigte Paul di Resta seine erste Pole Position; auch Bruno Spengler und Timo Scheider behielten ihre zweiten und dritten Plätze. Sieger des Starts schien zunächst Martin Tomczyk zu sein: Schon auf den ersten Metern hatte sich der Audi-Pilot von Rang sechs aus an Jamie Green und Mattias Ekström vorbeigeschoben, bevor er in der ersten Kurve einen Ludwig-Teller überfuhr und Platz vier an den Schweden verlor. Schaffte es das Feld durch die gefürchtete erste Kurve noch ohne größere Berührungen, so ging Tom Kristensen wenige Kurven später als Verlierer der ersten Runde hervor: Nach einer Berührung mit Markenkollege Alexandre Prémat drehte sich der Däne und verlor später die Fronthaube.

Di Resta fährt davon

Der Rennverlauf: Noch drastischere Spätfolgen des Lackaustauschs am Start hatte zu Beginn der dritten Runde Markus Winkelhock zu verzeichnen: Bei der Anfahrt auf die erste Kurve platzte der schon zu vor in Mitleidenschaft gezogene rechte Hinterreifen seines Vorjahres-Audis. Mit einem leichten Einschlag in die Boxenmauer rief Winkelhock das Safety-Car auf den Plan. Als Profiteur der Gelbphase ging der ohnehin schon Letzte Kristensen hervor, der nach einem Wechsel der Fronthaube unmittelbar aufs Feld aufschließen konnte.

Bis zur ersten Boxenstoppphase blieben größere Verschiebungen aus. Während sich di Resta mühelos vom restlichen Feld absetzte, lieferten sich Scheider und Ekström einen kurzen Zweikampf, den jedoch der Meisterschaftsführende für sich entschied. Hatte Bruno Spengler zuvor seine Ingolstädter Verfolger noch souverän hinter sich halten können, so ging der Kanadier als Verlierer des Boxenstoppfensters hervor: Ebenso wie Timo Scheider nutzte Spengler in Runde 16 die erstmögliche Gelegenheit zum Boxenbesuch, verlor jedoch wegen eines kurzzeitig klemmenden rechten Vorderrads sein Position an den Oschersleben-Sieger.

Spengler fällt zurück

Auch Mattias Ekström und Martin Tomczyk profitierten von dem missglückten Boxenstopp des Mercedes-Piloten: Nach ihren Stopps in den Runden 17 und 18 verwiesen sie den zweifachen Vizechampion auf die fünfte Position. Erst mit einem erneuten an Jamie Green zu Beginn der zweiten Boxenstoppphase verlorenen Platz endete für Bruno Spengler ein langer Leidensweg. Noch härter traf es Tom Kristensen: Wegen eines gestörten Funkkontakts suchte der Däne jeweils unangekündigt seine Boxencrew auf und ließ entsprechend unkoordinierte Stopps über sich ergehen. Kristensen blieb abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Nachdem sich – mit dem besseren Ende für den Franzosen – Alexandre Prémat und Mike Rockenfeller um den letzten Punkterang duelliert hatten, verlief das letzte Renndrittel ebenso unspektakulär wie die Ausfälle: Während Susie Stoddart ihren Jahreswagen in den Boxen abstellte, verteidigten die Neuwagen ihre Positionen ungefährdet. Angesichts eines komfortablen Vorsprungs von acht Sekunden gönnte sich di Resta den Luxus, seinen auch heute pfeilschnellen Dienstwagen während der letzten Runden zu schonen.

Scheider bleibt Gejagter

Der Zieleinlauf: Am Ende sicherte sich Paul di Resta einen souveränen ersten Sieg vor den Audi-Piloten Timo Scheider und Mattias Ekström. Martin Tomczyk und Jamie Green verwiesen den so aussichtsreich gestarteten Bruno Spengler auf Rang sechs. Weiterhin vergeblich auf einen ersten Podestplatz wartet Bernd Schneider auf Rang sieben, der immerhin die Audi-Jahreswagen in die Schranken wies: Lediglich Alexandre Prémat sammelte einen Punkt.

Die Meisterschaft: Mit 26 Punkten bleibt Timo Scheider Führender der Gesamtwertung, während Paul di Resta mit 23 Punkten seinen Teamkollegen Jamie Green auf Meisterschaftsrang drei verdrängt. Es folgen Mattias Ekström, Martin Tomczyk und Bruno Spengler mit 20, 17 und 14 Punkten Erfolgreichster Jahreswagenpilot bleibt trotz seines Ausfalls Markus Winkelhock mit fünf Punkten.

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