Die Honda-Satelliten: Zwei Optimisten und zwei Gefallene
Die Honda-Satelliten: Zwei Optimisten und zwei Gefallene Bilder

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(adrivo.com) Eigentlich ist es Honda in diesem Jahr besonders wichtig, dass das Werks-Team in der MotoGP wieder regelmäßig ganz vorne mitspielt. Die nötigen Schritte dafür könnten im Winter gelungen sein. Doch auch bei den Satelliten-Teams scheint ein optimistisches Gefühl vorhanden zu sein. So ist beispielsweise Randy de Puniet von Honda LCR mit seinen Test-Ergebnissen im Winter sehr zufrieden und lobt vor allem seine Pace auf Rennreifen. "Jetzt freue ich mich darauf, in Katar zu fahren, denn ich mag diese neuen Bedingungen, wenn es kühler ist und ich habe auch keine speziellen Probleme mit den Schatten auf der Strecke", sagt er. Bereits bei den Testfahrten vergangene Woche habe er ein gutes Basis-Setup gefunden, weswegen er sich in der letzten Session auch voll auf die Reifen konzentrierte, was gute Ergebnisse brachte, fügt er noch an.

Was de Puniet und Andrea Dovizioso vom JiR Team Scot gemeinsam haben, ist neben ihre RC212V auch die Zuversicht, dass es am Wochenende gut laufen könnte. Auch Dovizioso hat die Testfahrten im Winter mit guten Ergebnissen hinter sich gebracht, wobei er zunächst gar nicht erwartet hatte, dass er so ein gutes Gefühl auf dem Motorrad haben würde oder so gute Resultate erzielen könnte. "Das Team arbeitet einfach sehr gut zusammen und das technische Paket ist gut. Wenn wir die Aspekte der Maschine feiner abstimmen mussten, dann haben wir gezeigt, dass wir dazu sehr gut in der Lage sind", meint der Italiener. Da das Team bei den Tests bereits seine Qualitäten gezeigt hat, freut sich Dovizioso nun auch auf den Saison-Beginn, für den er damit rechnet, bei den Spitzenfahrern mitzukämpfen. "Ich bin aufgeregt, diese Weltmeisterschaft zu beginnen und ich muss sagen, dass wir für das erste Rennen im Dunkeln bereit sind."

Etwas geringer ist der Optimismus bei Gresini Honda. Grund dafür sind Stürze von Alex de Angelis und Shinya Nakano beim Nachttest in Katar. So ist de Angelis mit der Renn-Pace, die er zunächst gefunden hat, eigentlich zufrieden. "Das einzige Problem ist, dass es von 22:00 Uhr an wirklich kalt und feucht wird. Die Streckenbedingungen ändern sich stark und deswegen bin ich gestürzt", erinnert er sich. Gleich erging es Nakano, der versuchte, zu späterer Stunde noch zu pushen, dabei allerdings die Kontrolle über sein Motorrad verlor. Beide Fahrer sind unverletzt, nur de Angelis hat etwas Schmerzen im Unterarm, die ihn aber nicht zu sehr belasten. Bei Nakano litt lediglich seine geplante Renn-Simulation unter dem Sturz. Den Optimismus ganz ausgetrieben haben die Zwischenfälle aber nicht. "Ich bin optimistisch für das Rennen, auch wenn wir in den ersten Runden aufpassen müssen, denn es dauert etwas Zeit, bis die Reifen auf Temperatur sind", meint de Angelis.

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