Die schönsten Autorouten Teil 5: Alaska Highway
 Der Schnee glitzert auf dem Alaska Highway Bilder

Copyright: auto.de

Der Alaska Highway führt vom kanadischen Dawson Creek nach Delta Junction Bilder

Copyright: auto.de

Am Teslin River, Bild von: Andreas Trepte Bilder

Copyright: auto.de

Der Beginn des Alaska Highways Bilder

Copyright: auto.de

Das Flugzeug ist eine wunderbare Erfindung. Mit keinem anderen Fortbewegungsmittel kann man so schnell große Distanzen überwinden. Aber mal ganz ehrlich: Romantisch sind Flugzeuge ja wohl nicht. In den meisten Fällen sitzt man eingequetscht auf einem unbequemen Sitz und sehnt sich nach (Bein-)Freiheit. Warum also im nächsten Urlaub nicht lieber mal einen Roadtrip machen? Das macht richtig Laune und auf dem Weg bekommt man viel mehr zu sehen als eine paar weiße Wölkchen. Wir geben Tipps, welche Strecken du auf keinen Fall verpassen solltest und stellen dir die weltweit schönsten Autorouten vor. Heute: Der Alaska Highway.

[foto id=“317803″ size=“small“ position=“left“]Ein Stück Geschichte

Es gibt wohl kaum eine Straße, die in so einer Rekordzeit entstanden ist wie der Alaska Highway. In gerade einmal acht Monaten wurde die über 2.000 Meter lange Strecke fertig gestellt. Natürlich nicht ohne Grund. Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour wurde den Amerikanern die Verwundbarkeit Alaskas schmerzhaft bewusst und sie mussten einen Weg finden, eine gute Verbindung zu dem US-Bundesstaat zu bekommen. Mit dem Einsatz von 10.000 Soldaten schafften sie es in nur wenigen Monaten eine gut befahrbare Route auszubauen. Der Alaska Highway führt vom kanadischen Dawson Creek nach Delta Junction und wird heute nur noch wenig befahren. Wer Ruhe vom Alltag braucht und einfach mal Stunden lang allein auf der Straße sein möchte, der muss durch Kanada nach Alaska.

[foto id=“317805″ size=“small“ position=“right“]Viel Schnee und tiefe Wälder

2.000 Kilometer können lang werden. Darum sollte man sich auf jeden Fall vorher überlegen, ob man tatsächlich den ganzen Highway entlang fahren möchte oder sich lieber nur einen kleinen Abschnitt vornimmt. Als eine der schönsten Strecken des Alaska Highways gilt die Route von Fort Nelson nach Watson Lake. Dort fährt man zunächst kilometerlang über Schotter auf eine befestigte, aber kurvige Strecke, die einen direkt durch die schönsten Waldgebiete führt, in denen die Natur noch so unberührt ist, dass man auf der Fahrt auf jeden Fall einige Tiere zu sehen bekommt. Das Erspähen von Rehen, Eulen und Muflons sind keine Seltenheit. Allerdings sollte man für diese Tour schon etwas abenteuerlustig und mutig sein, denn auch Bären wurden schon auf zahlreichen Roadtrips gesichtet.

[foto id=“317802″ size=“small“ position=“left“]Keine Angst vor der Strecke

Doch obwohl der Highway quer durch die Natur führt und man manchmal über Stunden allein auf der Strecke unterwegs ist, sollte man keinen Bammel haben. Die Straße ist eigentlich im gesamten Gebiet recht gut ausgebaut, so dass man keine Bedenken haben muss, mit dem Auto stecken zu bleiben und von einem Bären angefallen zu werden. Und wer genug von kalten Füßen hat, der hält einfach beim Rastplatz in Liard River. Dort gibt es neben Benzin und Essen auch noch heiße Quellen, in denen man sich für den nächsten Teil der Strecke aufwärmen kann. Und wer dann noch nicht genug für die Kälte entschädigt wurde, der braucht sich nur umzuschauen. Die atemberaubende Natur entschädigt für alles.

 

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Toyota Mirai: Brennstoffzelle zum Schnäppchenpreis

Toyota Mirai: Brennstoffzelle zum Schnäppchenpreis

Jaguar I-Pace: Schneller laden und freier atmen

Jaguar I-Pace: Schneller laden und freier atmen

Jaguar F-Pace SVR noch ein bisschen schneller

Jaguar F-Pace SVR noch ein bisschen schneller

zoom_photo