Donington-Pläne noch nicht bewilligt: Es wurde aber bereits gesprochen
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(motorsport-magazin.com) Die großen Umbaupläne in Donington für den britischen Grand Prix ab 2010 haben das erste Hindernis getroffen. Denn es sieht so aus, als ob die Pläne bislang noch keine Bewilligung zur Umsetzung erhalten haben. So musste Ian Hill, Sprecher für die Bezirksverwaltung von North West Leicestershire, erklären, dass man bislang noch kein Baugesuch erhalten habe. "Wir haben mit den Renn-Promotoren aber in der Phase vor der Bekanntgabe vorige Woche über das Projekt gesprochen", erklärte er gegenüber dem Guardian.

Hill musste zugeben, dass man mit Projekten dieser Größenordnung keine Erfahrungen habe. "Sobald wir einbezogen werden, werden wir uns alles von einem allgemeinen Standpunkt ansehen und mit den Besitzern fortlaufend Gespräche führen. Unser Zugang wird so aussehen, dass wir die Dinge für so einen großen Event richtig hinbekommen müssen, gleichzeitig aber auch darauf schauen, dass wir die Bedürfnisse und Sorgen der Anwohner berücksichtigen", meinte er. Zudem werde wegen der Größe des Projekts auch darauf geachtet, dass von Beginn an mit den Autobahn-Betreibern und der Polizei zusammengearbeitet werde.

Zunächst muss aber erst einmal alles bewilligt werden und ohne die Zustimmung für die Pläne könnte Großbritannien am Ende vielleicht doch ohne Grand Prix dastehen. Denn in Silverstone ließ Bernie Ecclestone wissen, dass Großbritannien das Rennen verlieren wird, sollte Donington nicht rechtzeitig bereit sein. Etwas Ähnliches ist bereits passiert. 1999 hatte Ecclestone einen Vertrag mit Brands Hatch abgeschlossen, wobei sich danach herausstellte, dass die Streckenbetreiber keine Bewilligung für die Umbaupläne bekommen würden. Aus diesem Grund kam das Rennen dann zurück nach Silverstone.

adrivo Sportpresse GmbH

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