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Fahrbericht: Fiat Bravo 1,9-Multijet-Diesel – Kraftvoller und eleganter Neustart
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Die Neuauflage des Fiat Bravo ist ein Hingucker worden:
Ohne Ecken und Kanten, sportlich und dennoch elegant zeigt sich die kompakte Schräghecklimousine dem Betrachter.

Doch nicht nur durch die optischen Reize, sondern auch mit der Rückkehr zu dem einstigen Modellnamen „Bravo“ will Fiat an alte Erfolge anknüpfen und damit das Kapitel des eher verkaufsschwachen Vorgängers Stilo abschließen. Unter der Motorhaube des Bravo 1,9-Multijet-Diesel wirkt ein kraftvoller 1,9-Liter-Commonrail-Dieselantrieb mit einer Leistung von 88 kW/ 120 PS. Die Preisliste für diesen Selbstzünder beginnt bei 19 100 Euro.

Ein Hauch italienischer Eleganz…

Die coupéhafte Form der Karosserie mit flacher und nach hinten abfallender Dachlinie verleiht dem Fronttriebler eine sportlich aggressive Note mit einem Hauch von italienischer Eleganz. Die ansteigende Gürtellinie unterstreicht die dynamische Keilform. Bedingt durch diese Linienführung ergeben sich kleine Seitenfenster, die gemeinsam mit der breiten B-Säule und dem kleinen Heckfenster die Rundumsicht erheblich einschränken. Vor allem beim Spurwechsel kann durch die schlechte Sicht nach hinten eine gefährliche Situation entstehen.

Die Front wird von dem Kühlergrill mit neuem Fiat-Logo und den weit geöffneten Scheinwerferaugen beherrscht. Am Heck sorgt ein ausladender „Po“ für das große Kofferraumvolumen von 400 Litern bis 1 175 Litern.

Sonorer Klang…

Die Fahrt beginnt nach dem Starten des Selbstzünders viel versprechend mit sonorem Diesel-Klang. Leider liegt das maximale Drehmoment von 255 Nm erst recht spät bei 2 000 U/min an und der Bravo kommt nur recht schwer in die Gänge. Und auch das eher unpräzise Fünf-Gang-Schaltgetriebe könnte einen Feinschliff vertragen. Der Verbrauch der Limousine liegt bei rund 6,7 Liter auf 100 Kilometer und ist damit recht sparsam, der CO2-Ausstoß wird vom Hersteller mit 139 g/km angegeben. Das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt; wer es etwas straffer mag, entscheidet sich für die Ausstattung „Sport“, bei der eine härtere Abstimmung zum Einsatz kommt. Die Kosten für die Kfz-Haftplichtversicherung betragen bei dieser Motorisierung beispielsweise bei der AXA 582,68 Euro pro Jahr, für Steuer werden jährlich zurzeit 308,80 Euro fällig.

Schöne Formen und Analoges…

Der ausschließlich als Fünftürer erhältliche Kompakte bietet allen Insassen genügend Kopf- und Beinfreiheit, nicht zuletzt durch seine beachtliche Länge von 4,33 Metern. Damit ist er länger als sein Wettbewerber VW Golf. An Ablageflächen mangelt es dem Bravo im gut verarbeiteten Innenraum nicht. Das Cockpit ist übersichtlich und erfreut mit schönen Formen und runden Analoganzeigen. Der Kofferraum lässt sich ausschließlich durch den Druck auf den Schlüssel oder aus dem Innenraum öffnen, was ziemlich unpraktisch ist. Im Gegenzug dafür ist das Volumen des Gepäckraums großzügig bemessen. Bei der Bestückung mit einem Ersatzrad verringert sich das Volumen von 400 auf 365 Liter. Die Ladekante ist viel zu hoch geraten und verlangt beim Einladen und Ausladen von Sprudelkästen einiges an Kraft.

Vier Ausstattungsvarianten

Der Bravo ist in den fünf Ausstattungslinien „Active“, „Dynamic“, „Emotion“ und „Sport“ erhältlich. Die Grundausstattung ist eher bescheiden, hat jedoch bereits ESP und eine Berganfahrhilfe sowie beheizbare Außenspiegel an Bord. Bei der Top-Ausstattung kommt neben dem Sportfahrwerk unter anderem auch ein Dachspoiler, ein Lederlenkrad und 17-Zoll-Bereifung hinzu.

Technische Daten Fiat Bravo Diesel

Fünftüriger Kompaktklässler, Länge/Breite/Höhe/Radstand 4,33 Meter/1,79 Meter/1,49 Meter/2,60 Meter;

Motor: 1,9-Liter-Multijet-Diesel mit 88 kW/120 PS, max. Drehmoment 255 Nm/2 000 U/min, Höchstgeschwindigkeit 194 km/h, null – 100 km/h 10,5 Sekunden, Verbrauch 5,3 Liter/100 km, CO2-Ausstoß: 139 g/km;

Preis ab 19 100 Euro.

mid/sas

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