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Fahrbericht Mazda CX-7: Japanischer Hochstuhl mit 260 PS

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Von auto.de-Redakteur Ingo Koecher

In Zeiten sich verknappender Treibstoffreserven und verteuernder Unterhaltskosten überlegt man sich schon, ob es denn wirklich ein SUV sein muss. Darüber hinaus scheint sich die kurze Zeit der GROßEN auch allmählich ihrem Ende zu nähern.

Dennoch: Wir haben einen geholt für unseren Fahrbericht – und noch dazu einen großen – den CX-7 von Mazda. Wie er so dasteht, ist er schon eine imposante Erscheinung. Die massige Frontpartie, dynamische Sicken zwischen den weit ausladenden Radhäusern an der Seite und nicht zuletzt das Doppelauspuff-Endrohr am Heck verheißen Fahrspaß pur. Ob der Japaner hält was er verspricht, werden wir testen.

Der Rundgang

Jeder unserer Testkandidaten wird zunächst mehrfach umrundet. Als erstes nur schauen – nichts anfassen! Gut sieht er aus: Kraftvoll und elegant präsentiert sich die Linienführung und macht unmissverständlich die Mazda-Familienzugehörigkeit klar.[foto id=“60736″ size=“small“ position=“right“]

Dann wollen wir uns auch nicht unnötig lange draußen aufhalten. Wie es Neudeutsch so schön heißt, betreten wir keyless – also schlüssellos, was genau genommen natürlich nicht ganz richtig ist, unseren Testkandidaten.

Drinnen…

Es empfängt uns ein großzügiges Raumangebot. Sowohl die Materialien als auch deren Verarbeitung sind tadellos und wertig in ihrer Anmutung. Aluminiumapplikationen, Ledergestühl und der Farbkontrast zwischen schwarz und grau vermitteln ein angenehmes Ambiente. Bleibt uns also nur noch, den CX-7 zu starten.

Gesagt getan: Na vielleicht hätte man ob der Größe des Mazda etwas mehr an Sound erwarteten können. Stattdessen ist es beinahe wie in einem „normalen“ Pkw. Lediglich die Sitzposition [foto id=“60737″ size=“small“ position=“left“]ist eine andere. Leicht erhöht platziert lassen wir uns also auf den Stadtverkehr ein.

Ein Kinderspiel

Und alles läuft total easy: Leichtes Handling, Sprintvermögen und Wendigkeit sind wunderbar. Es ist zwar spürbar, dass man in einer exponierten Stellung am Verkehrsgeschehen teilnimmt, Probleme beim Manövrieren bringen Größe und Mächtigkeit des CX-7 jedoch zu keinem Zeitpunkt. Er macht Spaß…

Dem Stadtverkehr folgt unweigerlich der zweite Abschnitt unseres Parcours. Abbiegen-Beschleunigen-Einfädeln. Und weil wir sehen wollen, was da so unter der schönen blauen Haube schlummert, kehren wir noch einmal zu Punkt zwei unserer Checkliste zurück und BE-SCHLEU-NI-GEN….

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Video: Mazda CX-7

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Alles im grünen Bereich

Jupp – bei 210 km/h nehmen wir unseren Fuß wieder aus der Pedalerie. Übrigens wäre es, selbst wenn wir gewollt hätten, an dieser Stelle nicht weiter gegangen, da das Aggregat abgeregelt wird. Die Geräuschentwicklung im Innenraum ist angesichts des Tempos das wir dennoch erreichet haben ausgesprochen angenehm. Auch Spurstabilität und Fahrverhalten jenseits der [foto id=“60738″ size=“small“ position=“right“]200 km/h-Marke könnten nicht besser sein. Er liegt gut in der Hand. Man gewöhnt sich schnell an das begeisterte Kilometer-Fressen des Mazda und mindestens genauso schnell macht man sich Gedanken darüber, dass eben dieses große Fressen bei unserem Testkandidaten vielleicht auch großen Durst hervorrufen könnte.

Also haben wir uns besonnen und bei etwa 160 km/h eingeklinkt. Das ist denn auch eine Reisegeschwindigkeit, die „bezahlbar“ ist. Es wäre natürlich gelogen, würde ich behaupten, es hätte nicht noch das eine oder andere Mal gekribbelt. Es hat – und wie! Aber wir haben uns ja im Griff…

Dann geht es Über-Land…

Die Umstellung von Highspeed und Geradeausfahrt auf Schleichfahrt und Kurven fällt nicht schwer. Unser „Schiff“ liegt gut auf der Straße und zieht stoisch seine Bahn. Alles bestens und entspannt. Wir müssen also nach einer anderen Herausforderung suchen, um dem CX-7 noch [foto id=“60739″ size=“small“ position=“left“]etwas abzuverlangen.

Gesagt, getan!

Ein wenig Offroad-Feeling scheint uns das Richtige zu sein. Keine Sorge, wir werden unseren Salonlöwen nicht durch den Schlamm hiesiger Kiesgruben und Tagebau-Restlöcher scheuchen. Aber ein klein wenig des Gefühls der unbändigen Freiheit muss dennoch sein. Also ab auf die Buckelpiste. Kurz zur Information: Unsere Buckelpiste ist ein Straße, die eigentlich keine ist. Handgemacht liegt hier Kopfstein an Kopfstein. Beim Verlegen der Findlinge wurde weder auf ein Muster noch eine glatte Oberfläche geachtet. Die Brocken wurden einfach nur hingelegt. Und genau so ist sie auch, die Straße.

Wir machen uns also daran, den Mazda langsam auf 80 km/h zu beschleunigen. Und wir sind [foto id=“60740″ size=“small“ position=“right“]überrascht. Eigentlich auch wieder nicht – denn ein wenig erwartetet hatten wir das schon, dass der CX-7 hier keine Schlappe zeigen würde. Man hatte ein wenig das Gefühl, er würde auf Schienen seinem Ziel entgegeneilen. Spurstabil und ruhig überwand er auch die letzte Herausforderung unseres Parcours.

Fazit

Saurier hin oder her: Der Mazda CX-7 macht unheimlichen Spaß. Handling und Fahrverhalten sind einwandfrei und Familien- wie auch Langstreckentauglichkeit können wir ihm bescheinigen. Lediglich der Verbrauch treibt uns eine Träne in die Augen. Andererseits sind 260 PS eben durstig.

Technische Daten: Mazda CX-7

Außenmaße: 4,68 m x 1,87 m x 1,65 m

Motor (Bauart, Hubraum): 2261 ccm Reihen-Vierzylinder-Turbo, Direkteinspritzer
Max. Leistung: 191 kW / 260 PS bei 5500 U/min
Max. Drehmoment: 380 Nm bei 3000 U/min

Verbrauch NEFZ im Mittel: 10,2 Liter Super Plus
CO2-Emission: 243 g/km

Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 8,0 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h (elektronisch abgeregelt)

Leergewicht/Zuladung: 1770 kg / 500 kg
Kofferraum: 455 Liter, erweiterbar auf 1348 Liter

Basispreis: 31 800 Euro (inkl. MwSt.)

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