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Fiat bringt bei Chrysler sein komplettes Know how ein
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Fiat wird offenbar heftig in die Modellpolitik des neuen Chrysler-Unternehmens eingreifen. Viele Plattformen und Technologien des italienischen Herstellers werden bei dem in Insolvenz befindlichen US-Hersteller Einzug halten. Sie sollen das Angebot nach unten erweitern und dazu beitragen, den Durchschnittsverbrauch der Fahrzeuge aus dem neuen Unternehmen an die neuen US-amerikanischen Höchstgrenzen anzupassen.

Der Fiat 500 soll in der Chrysler-Fabrik in Toluca, Mexico, gebaut werden. Außerdem könnte auf dieser Plattform auch ein kleiner Chrysler entstehen. Im B-Segment sieht Chrysler den Alfa Romeo Mito als eine geeignete Basis, um mit Autos wie dem Honda Fit (in Deutschland Honda Jazz), dem Ford Fiesta und dem Toyota Yaris mithalten zu können. Auch bei der Chrysler-Marke Dodge und vielleicht sogar bei Jeep könnten auf dieser Basis B-Segment-Fahrzeuge entstehen. Bei den Kompaktwagen wird man sich auf den Nachfolger der heutigen Alfa Romeo 147 stützen, auf dessen Plattform auch der Fiat Grande Punto und der Lancia Delta gebaut werden.

Fiat plant offenbar, die zukünftige Sport-Limousine Alfa Romeo Milano und deren Kombiversion in einem Chrysler-Werk zu bauen. In einem weiteren Chrysler-Werk könnte ein sportlicher Alfa Romeo Crossover entstehen. Offenbar wird auch diskutiert, auf der nächsten Generation der Plattform des Chrysler 300 einen größeren Crossover für Alfa Romeo zu bauen. Die anderen Typen von Alfa Romeo wie der Spider und der Roadster werden vermutlich aus Europa zugeliefert.

Chrysler will auch die Multiair-Ventilsteuerung nutzen, die deutliche Verbrauchsvorteile verspricht. Fiats Vier-Zylinder-Motoren und das Doppelkupplungsgetriebe von Fiat für kleinere Fahrzeuge könnten ebenfalls von Chrysler gebaut werden, vermutlich im Werk Dundee.

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