Range Rover SportHybrid

Freispruch zweiter Klasse für den Range Rover SportHybrid

auto.de Bilder

Copyright: Land Rover

Die Hybrid-Variante des Range Rover Sport 3.0 SDV6 war kürzlich im ADAC EcoTest als Negativ-Beispiel für die zig-fache Überschreitung des gesetzlichen Euro-6-Grenzwerts bei den Stickstoff-Emissionen an den Pranger gestellt worden. Das Modell stand mit 1.300 mg pro Kilometer (Referenz-Wert: 80 g/km) gar als größter Abweichler mit einem über 16 Mal so hohen NOx-Ausstoß wie erlaubt an der Spitze der Negativ-Liste.

Werte stammen von einem Vorjahresmodell

Jetzt stellt sich heraus: Der getestete Range Rover hatte keinen Euro-6-Motor unter der Haube. Die vom Autoclub ermittelten Werte stammen von einem Vorjahresmodell, das lediglich die Euro-5-Norm erfüllt. Damit hatte der Range Rover Sport gar keine Chance, den Test zu bestehen. Das sah im Nachhinein auch der ADAC so und hat das Modell aus der Liste entfernt. Ein Freispruch für den britischen Luxus-Liner also? Nein, teilt der ADAC dem mid auf Anfrage mit. Denn auch den Euro-5-Referenzwert schafft er bei weitem nicht. Die gemessenen 1.300 mg NOx pro Kilometer überschreiten den für diese Fahrzeuge geltenden Grenzwert von 180 mg NOx/km um mehr als das Siebenfache. Eine gute Bewertung im EcoTest wird der Range Rover Hybrid damit nicht bekommen. Denn der Autoclub legt bereits seit 2012 die Euro-6-Norm als Standard für den Test an.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Ford Mustang Mach-E GT

Vorstellung Ford Mustang Mach-E GT: Sportlich kann er

Hyundai Staria

Fahrbericht Hyundai Staria: Der Bulli bekommt Konkurrenz

mercedes eqe

Mercedes EQE SUV erwischt

zoom_photo