Genfer Automobilsalon: Von Stand zu Stand Teil 2
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Corvette bis Land Rover

Corvette

Große Leistung zum vergleichsweise kleinen
Preis bietet seit jeher der ur-amerikanische Sportwagen Corvette. Im neuen
Modelljahr der mittlerweile sechsten Generation des Hecktrieblers gibt es ihn
ab sofort mit überarbeitetem Motor mit 325 kW/442 PS und 586 Nm für schlappe 65
300 Euro Einstiegspreis. Als stärkstes General Motors-Serienmodell aller Zeiten
gilt die Corvette ZR1. Für den Antrieb des Supersportwagens sorgt ein
aufgeladener 6,2-Liter-V8-Turbobenziner mit 462 kW/620 PS Leistung. Zahlreiche
Karbon-Bauteile sollen das Gewicht des Zweisitzers gegenüber der
Standardversion mit 377 kW/512 PS senken.

Daihatsu

Der im vergangenen Herbst auf den Markt
gerollte Daihatsu Cuore ist ein sympathischer und günstiger Kleinstwagen. Mit
3,46 Metern ist der Neue nur unwesentlich länger als sein Vorgänger, erhält
aber einen stärkeren 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 51 kW/70 PS. Neben dem
neuesten Zuwachs des japanischen Herstellers steht die bekannte Fahrzeugpalette
mit dem Kleinwagen Trevis, dem Retro-Minivan Materia und dem Mini-SUV Terios
auf dem Messestand.

Fiat

Der kompakte Stadtlieferwagen Fiat Fiorino
hat sich mit dem Namenszusatz „Panorama“ in einen Pkw verwandelt. Der
Fünfsitzer ergänzt das Modellprogramm des jetzt auf den Markt gerollten
zweisitzigen Nutzfahrzeugs und soll vor allem durch kleine Ausmaße und
Wendigkeit bestechen. Gemeinsam mit seinen Modellbrüdern Peugeot Bipper und
Citroen Nemo wird der Fiorino im türkischen Bursa gebaut. Nach Deutschland
kommt der „Panorama“ im September dieses Jahres.

Abarth

Mit einem Skorpion auf der Motorhaube kehrt
der legendäre Hochleistungs-Kleinwagen Fiat 500 Abarth zurück und feiert in
Genf seine Weltpremiere. Der neu aufgelegte italienische Retro-Flitzer der 60er
Jahre wird von einem 1,4-Liter-Turbo-Ottomotor mit 99 kW/135 PS angetrieben.
Das maximale Drehmoment von 180 Nm liegt bei 2 500 U/min und kann per
Knopfdruck auf 206 Nm bei 3 000 U/min gesteigert werden.

Ford

Drei neue Modelle sorgen bei Ford für
Aufsehen. Highlight bleibt die weiterhin unter dem Namen Fiesta auf den Markt
kommende Neuauflage der Kölner Kleinwagen-Baureihe, die sich als Dreitürer
erstmals dem Publikum vorstellt. Die Karosserie des Kleinwagens ist, angelehnt
an die vorausgegangene Konzeptstudie Verve, wesentlich sportlicher gezeichnet
als das Vorgängermodell. Besondere Hingucker sind die seitlich ansteigenden
Sicken, die nach hinten dynamisch abfallende Dachlinie sowie die sehr weit in
die Kotflügel gezogenen spitzen Schweinwerfer. Im Interieur fällt die frisch
gestaltete Mittelkonsole ins Auge, deren Bedienelemente ähnlich wie bei einem
Mobiltelefon angeordnet sind.

In großem und bulligem Blechkleid versucht
der Kuga dem Kleinwagen die Show zu stehlen. Das Kompakt-SUV, das wahlweise mit
Front- oder Allradantrieb zu haben ist, basiert technisch auf dem kompakten
Focus. Äußerlich vereint der Kuga mit dem großen zweigeteilten Kühlergrill, der
coupéhaften Dachlinie und den in die ausgestellten Kotflügel übergehenden
Scheinwerfern Kraft und Dynamik.

Als weitere Premiere zeigt sich die
modellgepflegte Version des Ford Focus Coupé-Cabriolet. Wie die Limousine und
der Kombi trägt das Stahldach-Cabrio nun eine überarbeitete Front im Stil des
Mittelklassemodells Mondeo. Unter anderem fallen der größere Kühlergrill und
weit in die Kotflügel gezogene Scheinwerfer ins Auge. Als Antrieb stehen
weiterhin zwei Ottomotoren mit 74 kW/100 PS und 107 kW/145 PS sowie ein 100
kW/136 PS starker Diesel zur Wahl.

Honda

Bei Honda dreht sich alles um den neuen
Mittelklässler Honda Accord, der sich in insgesamt zehn Versionen als Limousine
und Kombi zur Schau stellt. Neu sind unter anderem eine Reihe von
Sicherheitsfeatures sowie ein 2,2-Liter-Common-Rail-Motor mit 110 kW/150 PS.
Die mittlerweile achte Generation der Baureihe hat im Vergleich zur Vorgängerin
eine deutlich breitere Karosserie und ist ein wenig niedriger. Der fünfeckige
Kühlergrill steht steiler als bislang und die Scheinwerfer blicken etwas
schärfer. Die „Tourer“ genannte Kombi-Version kommt mit ihrer
ansteigenden Gürtellinie und dem leicht abfallenden Dach schnittiger daher als
bislang, bei der Limousine fällt die breite C-Säule vor dem kurzen Heck auf. Im
Juni dieses Jahres rollt der Accord auf den deutschen Markt.

Europapremiere feiert das für den
japanischen und den US-Markt in Kleinserie produzierte wasserstoffbetriebene
Fahrzeug Honda FCX Clarity mit Lithium-Ionen-Batterien. Im kommenden Sommer
soll der Viersitzer an Leasing-Kunden in Übersee ausgeliefert werden. Unter der
Motorhaube wirkt eine Brennstoffzelle, die einen Elektromotor mit einer
maximalen Leistung von 100 kW/136 PS antreibt. Einen Vorgeschmack auf einen
Hybrid-Sportwagen soll die ebenfalls präsentierte Studie CR-Z geben.

Hyundai

Mit fast stromlinienförmiger
Karosserieführung und extrem kurzen Überhängen zieht die dynamisch anmutende
Studie Hyundai HED-5 die Blicke auf sich. Die auffallende Optik des
sechssitzigen Mini-Van stammt aus dem Designzentrum der Marke in Rüsselsheim.
Optisch aufgewertet präsentieren sich daneben der Kompakt-Van Matrix und die
Mittelklasselimousine Sonata. Der Sonata hat neben einem neuen Kühlergrill auch
Modifikationen am Fahrwerk und an der Lenkung erhalten. Als neuer Motor wird
voraussichtlich ein 2,0-Liter-Ottomotor mit 116 kW/158 PS zur Wahl stehen. Der
neue Kleinwagen i10 zeigt sich genau wie sein kompakter Bruder i30 in einer
verbrauchsoptimierten Version, die laut Hersteller bis zu 29 Prozent weniger
CO2 ausstößt als das vergleichbare Serienmodell.

Infiniti

Ihren Einzug in den europäischen
Automobilmarkt feiert die japanische Luxus-Marke Infiniti mit der Weltpremiere
der zweiten Generation des Luxus-SUV FX Crossover. Zudem zeigt die
Nissan-Tochter, die bislang überwiegend in den USA und Asien tätig ist, die
gesamte für den europäischen Markt geplante Modellpalette. Neben der
Mittelklasselimousine G37 ist auch das Kompakt-SUV EX 35 zu sehen. Der rund
4,60 Meter lange Allrader wird von einem 3,5-Liter-V6-Ottomotor angetrieben,
der in der US-Version 213 kW/290 PS leistet. Recht bescheiden fallen die
deutschen Absatzziele von Infiniti mit 500 verkauften Einheiten pro Jahr ab
2013 aus.

Jaguar

Neuer Name, neues Programm. Der
S-Type-Nachfolger Jaguar XF zeigt sich statt in den barocken Formen seines
Vorgängers in einer sportlich geschwungene Karosserie mit viereckigem
Kühlergrill. Statt der runden Paar-Scheinwerfer leuchten nun mandelförmige
Augen nach vorne. Für den Vortrieb stehen vier bereits bekannte Motoren zur
Auswahl: ein 2,7-Liter-Dieselmotor mit 152 kW/207 PS und drei Benzintriebwerke
mit Leistungen zwischen 175 kW/238 PS und 306 kW/416 PS. An
Fahrerassistenzsystemen sind unter anderem ein Spurwechselassistent,
Parksensoren, ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine Rückfahrkamera an Bord.
Zu sehen sind auch die Oberklasselimousine Jaguar XJ, die Einstiegsmodelle der
X-Type-Baureihe sowie der Sportwagen XK als geschlossene und offene Version.

Kia

Der bereits von der IAA bekannte Kia Eco
Ceed ist das Spritspar-Pendant des Kompaktklässlers Ceed. Ähnlich wie beim
BlueMotion-Programm von VW wird beim Eco Ceed durch diverse Spritsparmaßnahmen
wie Leichtlaufreifen, ein tiefer gelegtes Fahrwerk und eine verlängerte
Getriebeübersetzung der Durst des Motors gedrosselt. Begleitet wird der
Umwelt-Ceed von dem Kompakt-SUV Kia Sportage, für das die Koreaner eine
siebenjährige Garantie anbieten.

Blickfang ist eine von Kia-Chefdesigner
Peter Schreyer entworfene Lifestyle-Studie, die mit ihren modernen Formen vor
allem bei der jungen Generation punkten will. In drei spaßigen Ausführungen
soll das Konzeptfahrzeug einen Ausblick auf das künftige Crossover-SUV Soul
geben. Das „schwarze Schaf“ des Studien-Trios soll der „Soul
Burner“ in seinem schwarzen Blechkleid mit seitlich angebrachtem
Drachen-Tattoo-Aufkleber darstellen. Der aggressiv gezeichnete Fünftürer mit
gegenläufig öffnenden Hecktüren verfügt über kurze Überhänge, breite Räder mit
Kleeblatt-Felgen, eine steil aufgerichtete Heckklappe sowie ein gerade nach
hinten abfallendes Dach.

KTM

Die Serienversion des puristischen
Leichtbau-Roadsters KTM X-Bow (sprich: Crossbow) feiert Premiere. Begleitet
wird der Auftritt von dem auf 100 Einheiten limitierten Sondermodells X-Bow
Dallara, mit dem der österreichische Motorradhersteller den Auftakt der
Serienfertigung seines ersten Zweispur-Fahrzeugs gibt. Das Sondermodell besteht
aus schwarzem Karbon, verfügt über ein serienmäßiges Sperrdifferenzial und ein
Rennsportfahrwerk. Für den Antrieb des offenen Zweisitzers stehen zwei
turbogeladene Ottomotoren von Audi mit rund 220 PS und rund 300 PS zur Wahl.
Für die Kraftübertragung sorgt optional ein Doppelkupplungsgetriebe aus dem
VW-Konzern. Der Sprint von null auf 100 km/h soll dem Hecktriebler in weniger
als fünf Sekunden gelingen. Der Preis der Einstiegsversion des Kleinserienautos
ist noch nicht bekannt gegeben, wird aber wohl bei rund 40 000 Euro liegen.

Lancia

Als edle Steilhecklimousine feiert die
Neuauflage des kompakten Lancia Delta ihre Weltpremiere. Der große Kühlergrill
des Fünftürers mit der vertikalen Mittelstrebe ist von anderen Modellen der
Marke bekannt und lässt gemeinsam mit den Bügelfalten der Motorhaube einen
noblen Eindruck entstehen. Für sportliche Akzente sorgen die dynamisch
gezeichneten Scheinwerfer und die nach hinten abfallende Dachlinie. Die für
seine Klasse beachtlichen Außenmaße mit einer Länge von 4,50 Metern und einer
Höhe von 1,50 Metern lassen manchen Wettbewerber recht klein erscheinen. So
schlägt der Delta beispielsweise den VW Golf in der Länge um rund 30
Zentimeter. Die Markteinführung ist für Mitte des Jahres vorgesehen.

Lexus

Mit dem neuen Hochleistungsmodell Lexus
IS-F, einem Ableger der Mittelklasse-Baureihe IS, will die Toyota-Tochter dem
eigenen Image mehr Sportlichkeit einhauchen und Wettbewerbern wie dem BMW M3
und dem Audi S4 Kunden abwerben. Zu diesem Zweck haben die Japaner ihrem
kleinsten Modell den Benzinmotor aus ihrem Flaggschiff LS 600h eingepflanzt –
ein 5,0-Liter-Aggregat mit acht Zylindern und 311 kW/423 PS Leistung. Gekoppelt
ist der Antrieb an ein Achtgang-Getriebe, das im Automatik-Modus die Gänge
schnell und passend wechselt. Wer lieber manuell die Fahrstufen wählt, kann das
per Lenkradpaddel tun. Die Preise beginnen bei rund 70 000 Euro.

Land Rover

Dem Design-Trend von bulliger Front und
coupéartig abfallender Dachlinie folgt auch die Studie Land Rover LRX. Doch
trotz sportlicher Linienführung mit äußerst schmalen Scheinwerfern bleibt das
kompakte Crossover-SUV unter dem Blechkleid ein echter Offroader mit
permanentem Allradantrieb sowie Bergabfahrkontrolle. Mit einer Länge von 4,35
Metern siedelt sich der LRX unterhalb des Land Rover Freelander an und zielt
damit auf neue Kundengruppen.

 

mid/sas

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