Gibernaus Verhandlungen bei 60 Prozent: Freude auf das Comeback
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(motorsport-magazin.com) Wenn es um Sete Gibernaus Zukunft in der MotoGP geht, dann gehen die aktuellen Wasserstands-Meldungen doch einigermaßen weit auseinander. Die einen meinen, die fünfte Ducati für den Spanier mit Unterstützung von Onde2000 sei fix, andernorts heißt es, es sei noch alles weit von einer Übereinkunft entfernt. Vergangene Woche sagte Gibernau selbst, dass er 60 Prozent sicher sei, dass alles zustande komme. Geholfen hat dem Spanier dabei der mittlerweile sehr wahrscheinliche Wechsel zum Einheitsreifen, wodurch Ducati kein Testteam mehr braucht und die dadurch freie Maschine auch verleasen kann.

Die Ducati GP9 für kommendes Jahr kennt der Spanier dank seiner Tests bereits gut und er meinte: "Ich will das gut zu Ende bringen, denn ich freue mich aufs Comeback. Ich will aber, dass die Dinge auf korrekte Weise erledigt werden und wenn ich wiederkomme, dann weil ich sicher bin, dass ich konkurrenzfähig bin." Allerdings musste er diesbezüglich auch gestehen, dass er wohl erst wissen werde, wie stark er ist, wenn er wieder dabei ist. Gibernau musste betonen, dass er nicht zurückkommen müsse und genau deswegen sei es ihm wichtig, dass er sich mit dem Projekt auch identifizieren könne und beim Rennsport wieder Spaß habe. "Wenn wir mit diesen Zutaten gute Ergebnisse holen, dann wäre das gut, ich muss aber auch vom Angebot angelockt werden."

Deswegen sieht er die fünfte Ducati nach eigenen Worten nur als Option und er habe gelacht, als er hörte, es sei bereits alles über die Bühne. "Es ist noch nichts offiziell unterschrieben", sagte er. Denn es gibt noch ein paar andere Möglichkeiten für den Spanier. Bei seiner alten Mannschaft von Gresini Honda werden ihm ebenso Chancen eingeräumt wie beim JiR Team Scot, wo Gianluca Montiron nach einem Nachfolger für den wohl zu Repsol Honda wechselnden Andrea Dovizioso sucht. "Es sieht so aus, als wären alle [Ducati] Maschinen für jedes Team zu Saisonbeginn die gleichen. Auch bei Honda könnte ich eine Option auf eine Werksmaschine haben, denke ich. Wir reden aber noch." Wenn er denn wieder fährt, will Gibernau übrigens auch seinen alten Crewchief Juan Martinez bei sich haben – der betreut aktuell Anthony West bei Kawasaki.

adrivo Sportpresse GmbH

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