Gute Stimmung bei Yamaha: Zwei Sieg-Kandidaten
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(adrivo.com) Geträumt hatte er vielleicht schon davon, aber am Samstag wurden Jorge Lorenzos Träume in Katar mit der Pole Position war. "Ich kann es nicht glauben", meinte der Spanier und nannte es einen tollen Abend für Yamaha, nachdem gleich drei Maschinen des Herstellers in der ersten Reihe gelandet waren. "Das zeigt, wie hart sie gearbeitet haben. Meine M1 lief sehr gut und mit den Michelin-Qualifyiern war es ausgezeichnet. Unsere Rennpace ist aber auch sehr gut", meinte er. Er wusste aber, dass es am Sonntag durchaus schwer werden könnte, immerhin bestreitet er da erst sein erstes Rennen in der MotoGP.

"Ich bin etwas aufgeregt, wir werden aber natürlich unser Bestes geben und schauen, was passiert. Das Team und Michelin haben im Winter einen tollen Job gemacht und das ist ein großer Dank an sie", sagte Lorenzo. Damit die Pole am Sonntag nicht gleich im Kies endet, will er beim Start besonders auf die kalten Reifen achten und erst später Gas geben. Dass er vorne ankommen könnte, davon ist auch sein Team Manager Daniele Romagnoli überzeugt. "Heute haben die Michelin-Qualifyier perfekt funktioniert, aber wir sind auch mit Rennreifen konstant schnell", betonte er.

Dem stimmte auch Valentino Rossi zu, der vom Fernsehsender Italia1 gefragt wurde, ob es am Sonntag ein Kampf zwischen ihm und Casey Stoner werden wird: "Nein, ich denke, Lorenzo kann auch mitkämpfen. Er ist sehr schnell und er scheint die schnellste Pace zu haben. Er macht sich sehr gut und war sofort schnell. Er hat gezeigt, dass er ein tolles Talent ist", sagte Rossi. Was Stoner betraf, so hatte er den Australier im Qualifying zwar ein wenig schneller erlebt, erklärte das aber damit, dass Stoner die Qualifyier von Bridgestone einfach besser kennt. "Deswegen konnte er mehr aus ihnen herausholen. Er lag aber auch zurück, also gibt es auch für ihn Arbeit", meinte Rossi.

Dass es im Qualifying nicht perfekt laufen würde, hatte der Yamaha-Pilot aber schon nach dem Test geahnt und auch ein paar Umstellungen an der Maschine konnten das nicht ändern. "Abgesehen davon bin ich aber mit dem Fortschritt heute zufrieden und unsere Rennpace ist viel besser als gestern. Es fehlen uns noch ein paar Zehntel nach vorne, aber wir haben ein paar Änderungen geplant und ich denke, wir sind für das Rennen gut aufgestellt", erklärte er. Ein Vorteil, den er für den Sonntag sieht, sind die Reifen von Bridgestone, die sofort gut funktionieren, weswegen er gleich vom Start weg vorne mitfahren will.

"Die Maschine fühlt sich gut an, wir haben im Vergleich zu gestern mehr Grip gefunden und ich kann sicher sagen, dass wir besser unterwegs sind. Glückwunsch an Lorenzo, denn er war heute sehr beeindruckend und das zeigt, dass unsere Maschine sehr gut ist. Es ist erst das erste Rennen und ich bin entspannt. Ich fühle mich gut auf der Maschine, kann sie so fahren, wie ich will und wir warten nur auf morgen", meinte Rossi noch und baute darauf, dass er vor allem eine bessere Konstanz mit den Bridgestones haben wird. "Voriges Jahr habe ich fast immer in der ersten Reihe begonnen, das Problem war aber, dass ich die Rennen nicht beenden konnte."

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