In Berlin nimmt ein PC die Führerscheinprüfung ab
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In der Geschichte des Führerscheins beginnt am
1. April 2008 in Berlin ein neues Kapitel, wenn das Land Berlin zu
diesem Stichtag die theoretische Prüfung am PC einführt. In den TÜV
Rheinland-Prüfstellen in Schöneberg, Spandau und Marzahn landen die
altbekannten Prüfungsbögen damit im Altpapier.

Das neue Verfahren gilt
für alle Klassen, einerlei ob Motorrad, Pkw, Lkw oder Bus. Verpflichtend
ist die Prüfung am PC auf Deutsch und elf weiteren Sprachen, die das
System beherrscht. Zur Zeit werden vor allem Türkisch und Russisch
genutzt. Nach bestandener Prüfung erhält der Bewerber eine
EU-Fahrerlaubnis.

„Niemand muss ein Computer-Fachmann sein, um
mit dem neuen System umgehen zu können“, so Arne Böhne,
Führerschein-Experte bei TÜV Rheinland. Wer mit einer Computer-Maus
umgehen könne, bewältige auch die Prüfung. „vorausgesetzt, er hat
vorher fleißig gebüffelt“. Bewerber können sich auf die Prüfung
vorbereiten, in dem sie sich auf der Internetseite
www.tuv.com/fuehrerscheinpruefung mit dem Ablauf vertraut machen.

Der
Prüfling wird nacheinander jeweils nur mit einer Frage konfrontiert,
was die Konzentration auf die einzelne Frage erhöht. Die Reihenfolge
der Antworten bei den zu bearbeitenden Fragen bestimmt ein
Zufallsgenerator. Schlichtes Auswendiglernen reicht also nicht mehr
aus. „Der Prüfling muss sich bereits in der Vorbereitungsphase
intensiver mit den Verkehrsregeln befassen als früher, sie wirklich
verstehen und begreifen“, so Dr. Jürgen Brauckmann, Vorstand Mobilität
bei TÜV Rheinland.

Im vergangenen Jahr nahmen rund 25 000
Führerscheinbewerber an den Theorieprüfungen bei TÜV Rheinland in
Berlin teil, insgesamt waren es bei der TÜV Rheinland Group rund 300
000 Prüfungen.

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