Jerez, Tag 2: Vettel wieder Schnellster

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(motorsport-magazin.com) Sebastian Vettel setzt sich an der Spitze fest: auch am zweiten Testtag in Jerez de la Frontera fuhr der Toro Rosso-Pilot die schnellste Zeit. Mit einer Tagesbestzeit von 1:18.843 Minuten durchbrach er als einziger Fahrer die 1:19er Marke. Geholfen haben ihm dabei die neuesten Slick-Reifen von Bridgestone, die Vettel als einer von fünf Piloten ausprobierte. Im Gegensatz zu den anderen Piloten setzte Vettel aber den gesamten Tag auf profillose Gummis, seine Kollegen nutzten hin und wieder auch die aktuellen Rillenreifen.

Am zweitschnellsten umrundete McLaren-Testfahrer Pedro de la Rosa den südspanischen Kurs. Der Spanier arbeitete am Vormittag mit der Aerodynamikkonfiguration für das kommende Jahr und setzte dabei auch die neuen Slicks ein. Am Nachmittag kehrte er auf die Rillenreifen zurück. Platz 3 belegte Kimi Räikkönen, der den F2008 von Luca Badoer übernahm und hauptsächlich am Setup für die kommenden Rennen arbeitete. Räikkönen war in 1:19.446 Minuten der schnellste Pilot mit Rillenreifen.

Dahinter reihten sich Nico Rosberg, Mark Webber und Alex Wurz auf den Plätzen ein, auch sie probierten im Laufe des Tages die profillosen Reifen aus. Wurz löste zur Mittagszeit die einzige rote Flagge des Testtages aus, der Grund: ein vermutetes Motorproblem.

Jarno Trulli teilte sein Tageswerk auf. Am Vormittag arbeitete er am Setup für den Ungarn GP. Am Nachmittag wechselte er seinen Fokus auf Aerodynamikvergleiche, weil es dann zu windig und heiß für weitere Setuparbeiten war. "Wir haben einige Teile für den Ungarn GP ausprobiert, weitere folgen später in dieser Woche", sagte Trulli. "Heute ging es nicht um schnelle Rundenzeiten, sondern darum, das Auto zu verbessern."

Direkt hinter seinem Landsmann reihte sich Tonio Liuzzi auf dem achten Rang der Zeitenliste ein. Mit Force India nahm das zehnte und letzte Team seine Testarbeiten in Jerez auf, sie waren am Dienstag noch nicht im Einsatz. Nelsinho Piquet und Christian Klien rundeten die Ergebnisliste ab. Der BMW Sauber-Pilot spulte 89 Runden ab und holte damit einen Teil der Arbeit nach, die das Team am Dienstag wegen des KERS-Zwischenfalls nicht erledigen konnte.

adrivo Sportpresse GmbH

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