Loeb erwartet interessanten Test: Die Sitzposition war das größte Problem
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(motorsport-magazin.com) Bevor es kommende Woche für Sebastien Loeb in Barcelona an den Test mit Red Bull Racing geht, war er schon einmal im Red Bull Werk zu Gast und hat ein paar Runden in Silverstone gedreht. Seine ersten Eindrücke schilderte er gegenüber Autosport folgendermaßen: "OK, Formel 1 und Rallye sind eine andere Welt, aber der Zugang und die Professionalität sind nicht so unterschiedlich. Es gibt Vorbereitungs-Buchten, Werkstätten und Design-Büros auch bei Citroen. Es ist größtenteils das Gleiche, aber mit anderem Fokus." Die größte Schwierigkeit schien es beim Seatfitting gegeben zu haben, da Mark Webber und David Coulthard viel größer sind als Loeb und es deswegen schwer war, eine Position zu finden, in der er einerseits genug sieht und andererseits nicht zu viel Wind abbekommt.

Zu seinen Runden in Silverstone konnte der Franzose nicht so viel sagen, da er nur rund 100 Kilometer bei wenig Grip gefahren war und deswegen nicht das Auto ausreizen konnte. "Aber bei der Beschleunigung die Gerade hinauf konnte ich die Kraft wirklich spüren, das hat echt Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt auf Barcelona: ich denke nicht, dass es dort fünf Grad hat und regnet", meinte er. Weil es in Silverstone aber so gewesen war, konnte er auch nicht wirklich Vergleiche zwischen dem RB4 dieses Jahres und dem Renault ziehen, den er im vergangenen Jahr fahren durfte. Außerdem: "Ich habe nicht so viel Erfahrung in der Formel 1, also ist es schwer für mich, da zu vergleichen… es ist eine neue Welt für mich."

Aber trotz der schlechten Bedingungen in England sah Loeb die kurze Ausfahrt durchaus als hilfreich, da er ein wenig mehr über das Auto lernen konnte, sah, wie alles funktioniert und seine Sitzposition checken konnte. "Es war auch eine gute Gelegenheit, das Team kennenzulernen und mich an die Arbeit mit ihm zu gewöhnen." Deswegen wird er in Barcelona auch nicht bei null beginnen müssen, was er schon als großen Vorteil sieht. Trotzdem rechnet er nicht damit, dass es einfach werden wird. "Es ist das erste Mal, dass ich gegen reguläre Formel-1-Fahrer teste, also wird das sicher interessant."

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