Loebs Handicap beim Jubiläum: Die magische 100
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(adrivo.com) Florival dürfte bislang nur Rallyekennern ein Begriff sein, doch für Sébastien Loeb ist es ein ganz besonderer Ort. Bei seiner Heimrallye in Frankreich gab er 1997 sein WRC-Debüt. Sein heutiger Co-Pilot Daniel Elena ist schon seit 1992 im Geschäft. Am kommenden Wochenende wird das Duo in Schweden 100 Rallyes alt. Zeit, zu feiern: 61 Podestplätze, 37 Siege, 12 Podestplätze in Folge (2005 und 2006), 10 Siege in einer Saison (2005), 6 Siege in Serie (2005) und 4 WM-Titel.

"Es ist eine schöne runde Zahl", sagt Loeb, "aber das ist für mich nicht wichtig." Sein Ziel ist der Sieg. "Aber das wird nicht einfach." Zum einen, weil der doppelte 100er als erstes auf die Strecke muss. "Das kann in Schweden ein Handicap sein." Er erwartet einen harten Kampf. "Es wäre schön, unseren 100. gemeinsamen Start mit einem Sieg zu feiern, aber WM-Punkte sind im Kampf um die Meisterschaft auch wichtig." Deswegen will er seine Pace dem Verlauf der Rallye anpassen.

Die Fahrt über schnelle, vereiste Etappen macht dem Franzosen Spaß. "Es ist eine tolle Erfahrung, lange Highspeed-Powerslides hinzulegen, das Auto für schnelle Kurven abzustimmen und die Schneebänke zu nutzen." Sein Teamkollege Dani Sordo weiß, dass die schwierigen Etappen in Schweden viel Erfahrung voraussetzen. "Es ist kein Zufall, dass erst wenige Nichtskandinavier in Karlstad gewonnen haben." Für Sordo wird es der dritte Auftritt im schwedischen Schnee und Eis. "Mein Ziel sind WM-Punkte." Das Jubiläumsduo hat gute Aussichten darauf: Loeb und Elena kamen bei 85% ihrer Rallyes ins Ziel, standen bei 61% auf dem Podium und haben einen Siegrekord von 37% aus bislang 99 gemeinsamen Rallyes. Die Vorzeichen für Nummer 100 sind gut.

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