Luc Alphand: Der Geschwindigkeitsfanatiker
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(adrivo.com) Luc Alphand war schon immer ein Fan der Geschwindigkeit. Doch bevor er sich auf vier Räder begab, drehte der Franzose erst einmal im Skisport so richtig auf. Drei Jahre – 1995, 1996 und 1997 – wurde er als Nummer eins der Welt in der Abfahrt geführt und 1997 galt er zudem als bester Super-G-Fahrer und gewann den Ski-Weltcup. Doch im Alter von 32 Jahren wandte er sich von der weißen Bühne des Ski-Weltcups ab, stieg 1998 in der US Pro Tour ein und nahm 1998 an seiner ersten Dakar teil.

Die Pro Tour gewann er auf Anhieb, bei der Dakar dauerte es ein bisschen länger. Bei seiner zweiten Teilnahme 1999 siegte er immerhin schon einmal in der T1-Kategorie der verbesserten Querfeldein-Fahrzeuge. Drei Jahre später wiederholte er den Klassensieg, diesmal aber in der T1-Diesel-Kategorie. Zudem belegte er in der Gesamtwertung den siebten Rang. 2003 erreichte er einen neunten Gesamtrang bei der Dakar und den Sieg in der Proto Diesel-Wertung. Mit dem BMW X5 holte er sich die Siege in der Baja Spanien und der Baja Deutschland.

2004 folgte ein weiterer Meilenstein in der Rennkarriere von Luc Alphand. Nicht nur, dass er als Gesamt-Vierter der Dakar dem Podest schon gefährlich nahe kam, sondern er wurde auch der erste in der Geschichte der Rallye, der mit einem Diesel-Fahrzeug eine Bestzeit fuhr. Während der gesamten Rallye holte er sich sogar zwei Etappensiege.

Daraufhin wechselte Alphand zu Mitsubishi, wo er ab Sommer 2004 eifrig an der Entwicklung des Pajero Evolution beteiligt war. Dem Wechsel sollte sich die erfolgreichste Rallye-Zeit des Franzosen anschließen. Beim ersten Dakar-Auftritt für seinen neuen Arbeitgeber kam er hinter seinem Teamkollegen Stephan Peterhansel gleich auf den zweiten Gesamtrang und im gleichen Jahr gewann er noch den Langstrecken-Bewerb in Tunesien und die Baja Portalegre in Portugal.

2006 kam er schließlich im Rallye-Sport da an, wo er im Skisport bereits gewesen war. Alphand holte sich den Gesamtsieg bei der Dakar – in der Wüste statt auf der Schneepiste. Zum Drüberstreuen konnte er noch bei der Patagnoien-Atacama Rallye und bei der UAE Desert Challenge, der letzten Vorbereitung auf die Dakar 2007, gewinnen. Als Titelverteidiger gehörte er 2007 natürlich wieder zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg, den er als Zweiter jedoch knapp verfehlte. Das wollen er und sein gewohnter Mitsubishi Co-Pilot Gilles Picard in diesem Jahr besser machen.

"Alle sagen, dass die Rallye 2008 härter und anstrengender wird", so Alphand. "Die Zuverlässigkeit wird noch wichtiger, aber wir haben nicht vor, uns zurück zu lehnen und abzuwarten, ob unsere Gegner in Probleme geraten." Stattdessen will er schon in Marokko in der Spitzengruppe mitmischen. Denn danach folgen die schwierigen Marathonabschnitte.

© adrivo Sportpresse GmbH

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