Mercedes-Benz

Mercedes-Benz: Geschlafen wird wo anders
Mercedes-Benz: Geschlafen wird wo anders Bilder

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Mercedes-Benz lässt zur Zeit einen Blick in die Zukunft zu – mit 3D-Brillen. Denn das Neue erscheint in drei Dimensionen auf der Leinwand: erste Bilder von der E-Klasse, die im Januar in Detroit ihre Premiere erleben wird, und ein Blick auf die Wirkung neuer Sicherheitssysteme dieses Vertreters der oberen Mittelklasse, die 2009 den Grundstein für den Erfolg der Marke legen soll.

Aber neben der spektakulären Form des Ausblicks war noch etwas anderes bemerkenswert. Sonst wachsen neue Technologien immer von oben nach unten durch das Fahrzeugangebot eines Herstellers. Jetzt übernimmt die E-Klasse diese Rolle, die S-Klasse folgt erst später, beim Facelift des Flaggschiffs.

So viel war zu erkennen: Die E-Klasse behält ihr Vier-Augen-Gesicht, allerdings jetzt mit eckigen Augen. Überhaupt übernehmen klare Linien und Kanten mehr als beim Vorgänger die Aufgabe, den Neuen im abgerundeten Umfeld zu positionieren. Bisher hatten Mercedes-Benz nur eine Charakterlinie, die von der Mitte des vorderen Radhauses nach hinten anstieg. Jetzt kann man deren drei erkennen. Unter der bisherigen eine Chromleiste und darüber eine Linie, die die Fensterunterkante betont, als Fortsetzung des Spalts zwischen Motorhaube und Kotflügel. Hinten bietet die E-Klasse ein Zitat aus der Zeit eines Vorgängers, dem Ponton-Mercedes: Kotflügel mit ausladendem Hüftschwung.

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Die Motorhaube reicht über die ganze Breite des Fahrzeugs bis in dessen Seite. Das ist dem Fußgängerschutz geschuldet; denn die Haube ist aktiv. Berührt das Bein eines Fußgängers die Stoßfänger, öffnet sich die Haube per Federkraft um 50 Millimeter. Das verschafft dem aufprallenden Körper genug „Knautschzone“ bevor der harte Motor Schaden anrichten könnte. Einmal ausgelöst, kann die Haube wieder in ihre Ausgangsposition gebracht werden.

Aufmerksamkeit verlangt auch der Totwinkel-Assistent, der das Umfeld links und rechts hinten überwacht und einen Spurwechsel zur falschen Zeit verhindern soll. Nach vorn erleichtern gleich zwei Systeme die Übersicht: das Nachtsichtsystem und der adaptive Fernlichtassistent.

Wer dennoch unaufmerksam am Steuer ist, dem hilft der Geschwindigkeitslimit-Assistent auf die Sprünge. Dessen Kamera erkennt Schilder, die die Geschwindigkeit beschränken und spielt sie im zentralen Kombibildschirm ein. Glücklicherweise erkennt das System auch die Schilder für die Aufhebung der Geschwindigkeit.

Das Nachtsichtsystem erkennt nun auch Fußgänger. Es weist auf dem Bildschirm dezent auf Personen auf oder am Rande der Fahrbahn hin. Der adaptive Fernlichtassistent sorgt aber auch ohne die Infrarot-Scheinwerfer des Nachtsichtssystems für „Attention Assist“, der neue Assistent, der Fahrer mit Warnton und dem Symbol einer Kaffeetasse zur Pause auffordert. Rund ein Viertel aller schweren Unfälle auf Autobahnen hängen mit Einschlafen zusammen. Da lohnt es den Schweiß der Edlen. Mercedes-Benz löst die Aufgabe mit der Verknüpfung von mehr als 70 Daten. Beginnt die Fahrt, beobachtet die Elektronik die Aktionen des Fahrers. Nach rund 20 Minuten kann die Software ihn einschätzen. Zusammen mit Wetter- und Verkehrsdaten, der Fahrtdauer, der Tageszeit und vielen anderen Daten, kann der Attention Assist nun beurteilen, wann die Aufmerksamkeit nachlässt.

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Auch sonst arbeiten an Bord der E-Klasse eine Menge Systeme, die die Aufmerksamkeit des Fahrers im Zweifelsfall auf ein aufkommendes Problem richten und ihm nur in einem Fall die Verantwortung aus der Hand nehmen. 0,6 Sekunden vor dem Aufprall, wenn der Unfall also nicht mehr vermeidbar ist, schlägt die Pre-Safe-Bremse in der E-Klasse nun voll zu und vermindert so die Aufprallenergie.

Vorher hatte das System den Fahrer schon gewarnt und 1,6 Sekunden auch schon einmal angebremst und das Fahrzeug auf den Unfall vorbereitet, zum Beispiel durch das Vorspannen der Gurte, die Korrektur der Sitzposition, das Schließen der Fenster und des Schiebedachs. Wer einen Distronic Plus und den Bremsassistenten Plus an Bord hat, kommt hoffentlich gar nicht erst in eine solche Situation, weil sein Auto den rechten Abstand hält. Sollte einmal ein Hindernis im Weg sein, ermitteln Distronic und Bremsassistent die für eine Vermeidung des Aufpralls notwendige Bremsleistung und erlaubt sich, den Fahrer zu korrigieren, wenn der nicht kräftig genug bremst. Dieselbe Kamera, die die Verkehrschilder beobachtet und für den Spurhalteassistenten die Seiten- oder Mittelstreifen im Blick behält, hat auch ein Auge auf den entgegenkommenden und den vorausfahrenden Verkehr. Stufenlos wird das Abblendlicht zum Fernlicht hochgefahren oder wieder herunter, immer so, dass es den anderen Verkehr gerade nicht blendet.

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Aber nicht nur mit ein paar Filmsequenzen, viel Sensorik und Elektronik will Mercedes-Benz die Autowelt auf die neue E-Klasse vorbereiten. Zwei beruhigende Informationen bekamen die Besucher der 3D-Show noch mit auf den Heimweg: erstens ist die Bedienung viel einfacher geworden, und zweitens hat man neben diesen vielen Fahrerassistenzsystemen auch die passive Sicherheit vorangebracht. Noch mehr Airbags – nun sind es neun – und der Einsatz von hochfesten Stählen sind nur zwei Punkte. Zum Schluss noch zwei Daten: Die Verwindungssteifigkeit hat um 30 Prozent zugenommen, ebenso die aerodynamische Qualität der Karosse. Der Luftwiderstandbeiwert von 0,25 klingt
rekordverdächtig.

Die neue E-Klasse wird im Januar 2009 zum Detroiter Automobilsalon vorgestellt. Das Vier-Augen-Gesicht bleibt, allerdings werden die runden Scheinwerfer nun rechteckig. Und die neue E-Klasse wird einige Monate auch in einer Hybrid-Variante zu haben sein.

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