Michelin ist zufrieden: Nur ein Wehrmutstropfen
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(adrivo.com) Neben Fahrern und Teams warfen auch die Reifenhersteller der MotoGP einen genauen Blick auf die ersten Testfahrten des Jahres in Sepang. Bei Michelin war man mit den Ergebnissen durchwegs zufrieden, vor allem da Randy de Puniet zwei Mal und Nicky Hayden ein Mal mit den französischen Reifen an der Spitze der Zeitenliste stand. Hayden war es auch, der die Bestzeit über alle drei Testtage aufstellte. "Das generelle Gefühl nach diesem Test ist recht gut. Ich bin mit der Konstanz unserer neuesten Reifen zufrieden, die etwas war, woran wir nach dem Rennen in Sepang im Vorjahr arbeiten wollten", sagte Michelins Motorradsportdirektor Jean-Philippe Weber.

Die Profile der Reifen haben sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings kaum geändert, nur bei den Konstruktionen und Mischungen hat Michelin nachgebessert. "Wir hatten bereits in Jerez vorigen November gute Ergebnisse mit unseren neuesten Reifen, also haben wir weiter in diese Richtung gearbeitet. Das Feedback, das wir von den Fahrern bekommen, ist gut", erzählte Weber. In Sepang nutzte man die schwierigen Streckenbedingungen mit hohen Temperaturen dazu, um auf Longruns die Haltbarkeit der Pneus einer genaueren Prüfung zu unterziehen und dabei schien es allen Piloten gut zu gehen.

Ein weiterer Punkt, an dem gefeilt wurde, war die Aufwärmphase der Reifen und der Temperaturbereich, in dem sie funktionieren. "Das hatten wir schon in Jerez gemacht, aber das ist etwas, dass wir bei kühleren Bedingungen weiter bestätigen müssen – beispielsweise in Jerez nächsten Monat oder in der Nacht bei den Katar-Tests", meinte er. Womit Weber besonders zufrieden war, waren die neuen 16-Zoll-Reifen, die Hayden und de Puniet zu ihren Bestzeiten verholfen hatten. Auch Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso hatten diese Gummis ausgeführt und positive Kommentare dazu abgegeben. "Wir werden bei den nächsten Tests weiterarbeiten und dabei ein Verständnis über die Entwicklung der Reifen erarbeiten, während wir uns dem ersten Rennen des Jahres nähern", erklärte Weber.

Einziger Wehrmutstropfen war für ihn der Unfall von Dani Pedrosa, der sich bei einem Sturz am Dienstag den zweiten Mittelhandknochen der rechten Hand gebrochen hatte. Denn als Teil des Honda-Werksteams ist der Spanier ein wichtiger Entwickler für Michelin. Laut Weber soll Pedrosa für die kommenden beiden Tests auf Phillip Island und in Sepang ausfallen. "Wir haben aber Vertrauen in unsere anderen Fahrer und freuen uns darauf, Dani wieder auf der Maschine zu sehen, wenn er bereit ist."

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