Elektro-Kart

Mit dem Elektro-Kart zum Weltrekord
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Auf den ersten Blick wirkt es gar nicht wie ein frischgebackener Weltrekordler. Erst wer das blaue Kart genauer anschaut, erkennt die kompakt angeordneten Hightech-Komponenten, die dicht um den knappen Fahrersitz angeordnet sind. Sie verhelfen dem Elektro-Flitzer zu herausragenden Fahrleistungen, dank der er jetzt im Guinnessbuch der Rekorde landet. Das Produkt einer Kooperation zwischen der baden-württembergischen Wittenstein Cyber Motor GmbH, der Hochschule Osnabrück und der H-Tech AG aus Liechtenstein hat es wirklich in sich. In nur 2,635 Sekunden spurtet das Kart von 0 auf 60 Meilen pro Stunde, das sind knapp 100 km/h. Der bisherige Weltrekord aus dem Jahr 2011 lag bei exakt 3,45 Sekunden. Die Rekordfahrt von Kart-Pilot Tim Fellendorf von der Uni Osnabrück auf dem Flugplatz in Niederstetten (Baden-Württemberg) wurde vor den Augen unabhängiger Zeugen vorschriftsmäßig dokumentiert. Sinn der schnellen Sache war es, ein weiteres Mal die enorme Leistungsfähigkeit von E-Motoren und die Expertise der beteiligten Partner zu demonstrieren. Der Motor des Weltrekord-Karts stammt von der Wittenstein AG. Bei einem Gewicht von nur 24,7 Kilogramm liefert er ein maximales Drehmoment von 164 Newtonmetern und schafft eine Höchstdrehzahl von 14.000 Umdrehungen pro Minute. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h, die maximale Leistung bei 132 kW/179 PS. Das Gesamtgewicht des Karts ohne Fahrer beträgt gerade mal 175 Kilo. Für die Energieversorgung des Weltmeisters ist ein 26 Kilo schwerer High-Performance-Akku mit 60 Amperestunden Kapazität zuständig. Die Leistungselektronik samt Regelungstechnik wurde von der Hochschule Osnabrück speziell für den Einsatz im Kart entwickelt, sie liefert einen Maximalstrom von 500 Ampere bei einem Gewicht von 7,7 Kilogramm. "Der Weltrekord war unser ambitioniertes Ziel, denn wir waren überzeugt, mit dem Kart das richtige Gesamtpaket für ein solches Unterfangen zu haben", so Wittenstein-Chef Ingolf Gröning. Professor Gerd Terörde vom Institut für Management und Technik der Hochschule Osnabrück ergänzt: "Das Projekt Elektro-Kart zeigt eindrucksvoll, wie praxisorientiert Studieren sein kann: Neben der Mechatronik konnten unsere Studenten ihr Wissen über Antriebs- und Regelungstechnik, Embedded Systems und Konstruktionstechnik anwenden." Und Spaß gemacht hat die ganze Sache wohl auch noch.
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