Mit dem Motorrad auf Reisen: Gruppen und Kinder auf Tour (Teil 4)
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In der Gruppe macht Motorradurlaub vielen Bikern noch mehr Spaß als allein auf Tour zu fahren. Darüber hinaus ist eine Gruppenfahrt sinnvoll, da sich die Fahrer im Notfall gegenseitig helfen können. Um unbeschwert am Urlaubsort anzukommen, sind bei Gruppenfahrten gewisse Regeln zu beachten.

So sind bereits vor der Tour Streckenverlauf, Treffpunkte und Tankstopps zu verabreden. Die Distanz zwischen den Tankstellen richtet sich nach dem Motorrad mit dem kleinsten Tankvolumen. Zur besseren Verständigung während der Fahrt und für die Ankündigung unvorhergesehener Pausen sind vor Fahrtantritt Handzeichen zu vereinbaren. Sinnvoll ist, wenn erfahrene Biker die Spitze und das Ende einer Gruppe bilden. So wird verhindert, dass der Motorradschwarm zu weit auseinander driftet.

Ein relativ dichtes Fahrerfeld ist sowohl für die Fahrer selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer angenehmer. Dazu trägt auch bei, wenn zwei Fahrer immer versetzt auf einer Fahrbahn fahren. Gleichzeitig wird auf diese Weise ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Vordermann auf der gleichen Fahrbahn gehalten. Große Konvois sollten sich darüber hinaus in kleinere Gruppen bis zu acht Personen aufteilen. Allerdings: An Kreuzungen und bei Überholmanövern muss jeder Biker sich selbst davon überzeugen, ob die Strecke frei ist und darf sich dabei nicht auf den Vordermann verlassen.

Biker-Paare können auch mit ihren Kindern auf dem Motorrad in die Ferien reisen. In Deutschland dürfen Kinder jeden Alters auf motorisierten Zweirädern mitgenommen werden. Passagiere unter sieben Jahre gehören jedoch in einen speziellen Kindersitz. Und auch ältere Kinder benötigen Kraft und die passende Ausrüstung. Sicher sitzt der Nachwuchs nur, wenn er mit seinen Füßen die Beifahrer-Rasten erreicht und physisch in der Lage ist, sich am Fahrer festzuhalten.

Für kleinere Kinder gibt es im Zubehörhandel TÜV-geprüfte Sicherheitssitze, die fest am Fahrzeug montiert werden. Auch haben die Kleinen Motorradbekleidung in ihrer Größe zu tragen, das heißt passend und nicht zwei Nummern zu groß. Wer auf das „Reinwachsen“ vertraut, setzt seinen Nachwuchs einem hohen Risiko aus, da die Protektoren dann nicht an der richtigen Stelle sitzen. Gelegenheitsfahrer sind mit Mietbekleidung am günstigsten unterwegs, ansonsten bietet der Handel eine große Auswahl an Bekleidung, auch an kindgerechter.

Bei der Auswahl des Kinderhelmes ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu schwer ist und so die Nackenmuskulatur des Nachwuchses schont. Generell gilt für den erwachsenen Fahrer auf Reisen mit Kindern: Hartes Beschleunigen, hohes Tempo und lange Etappen sind tabu. Vor einer Urlaubsfahrt sollte das Kind schon ein paar Motorradtouren mitgemacht haben.

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