Motorradfahren in der Toskana – Faszination Kurven am letzten Tag
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Motorradfahren in der Toskana – Faszination Kurven am letzten Tag Ein Auto zum Verlieben. Bilder

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Obwohl wir heute alle mal wieder
zusammen unterwegs sind, können wir nur eine kleinere Tour machen.
Weil die Unterkunft noch zu säubern und es – zumindest in meinem
Zimmer – wie bei Hempels unterm Bett aussieht, wollen wir
spätestens Nachmittag wieder zurück in Guincarico sein. Wenn der Roadcaptain die Richtung vorgibt, ist klar was auf
einen zukommt: unzählige Kurven! Das wusste ich vorher. Dass aber
noch eine Strecke auf uns wartet, die einen Biker selbst nach fünf
kurvenreichen Tagen in der Toskana verzückt, erwartet wohl niemand
von uns.

Typisch kurvig ging es los…

Mal wieder – und das ist positiv
gemeint – bahnen wir uns den Weg über kleine Landstraßen. Wo es
hingeht, weiß ich nicht genau. Vielleicht wurde das beim Frühstück
besprochen; ich jedenfalls kam mal wieder als letzter an den Tisch.
Aber eigentlich ist es ja auch egal: Die „Dogge“
liegt jedenfalls einwandfrei in den Kurven. Oft vernehme ich das dumpfe
Schleifen meiner Fußrasten auf dem Asphalt, auch der Krümmer ist
sich leider ab und an nicht zu schade, die Straße unter lautem
Schlatzen zu berühren. Der Rest der Gruppe traut sich in den
tückischen Kurven der toskanischen Nebenstraßen ebenfalls mehr zu, als zu Beginn. Obwohl es nichts herrlicheres gibt als pausenlos die beste
Linie für die Kurvenfahrt zu wählen, kennen wir die mit Kurven
überfluteten kleinen Straßen eben schon und können die nFahrt dementsprechend anpassen.[foto id=“71936″ size=“small“ position=“right“]

Volterra: Alabaster-Stadt mit
Hammerauffahrt

Schließlich kommen wir auf eine
normale Landstraße: breit, stärker befahren und nicht ganz so
kurvig. Trotzdem macht es auch Spaß sie auf den Mopeds ab zu
reiten. Am Horizont wird auf einem Hügel eine kleine Stadt
erkennbar: Volterra. Kurz vor der Stadt wird die Landstraße auf
einmal verdammt kurvig! Wir schießen geradezu durch die gut
ausgebauten und einsehbaren Kurven. Die Sonne im Rücken und die Stadt vor
Augen, könnte ich diese Strecke ewig fahren – leider sind wir schnell da. Aber schon jetzt freue ich mich auf
die Rückfahrt!

Typisch Toskana und trotzdem anders

Nachdem wir die Motorräder abgestellt
haben, schlängeln wir uns wieder durch atmosphärische Gassen und
enge Straßen hinein ins Stadtzentrum. Dort erwartet uns aber eine
knuffige Einkaufspassage. Natürlich können die Frauen kaum an einem
der einladenden Geschäfte vorbeigehen, aber auch wir Männer
ergattern Souvenirs und kleine italienische Accessoirs – wenn nicht
hier, wann dann?! Trotz des mittlerweile wohlbekannten toskanischen
Flairs, [foto id=“71940″ size=“small“ position=“left“]vermittelt die Stadt irgendwie noch einen Hauch von einer
größeren Touristenstadt: In vielen Läden gibt es Geschenkartikel,
gefälschte Fußballtrikots aller Art und Sonnenbrillen im Übermaß!
Nach einer geschlagenen dreiviertel Stunde voller gucken, feilschen
und schlendern kommen wir schließlich an eine Aussichtsplattform.
Dort verliert sich die gesamte Gruppe kurzzeitig in der weiten
Landschaft bzw. in der genialen Landstraße nach Volterra, die von
hier oben gut zu sehen ist. „Eigentlich könnten wir die jetzt
wieder zurück reiten“, denke ich im Stillen. Trotzdem stimme ich
freudig dem Vorschlag zu, irgendwo in Ruhe einen Kaffee trinken zu
gehen. Von wegen Ruhe – ich glaube alle Schulen im Umkreis von 30
Kilometern machen heute einen Wandertag in Volterra! Die
italienischen Kids sprechen so laut und in so hohen Tönen, dass
meine Kaffeetasse (nicht aus Alabaster!) droht auseinander zu
springen. Sichtlich unentspannt brechen wir Richtung Guincarico auf.
Doch schon, als wir wieder die Weltklasse-Strecke hinunter brausen,
kann ich an nichts anderes mehr denken als Kurven zu ziehen – auch nicht ans Aufräumen.[foto id=“71937″ size=“small“ position=“right“]

Packen, satteln, fertig!?

Bewundernswerter Weise ist die
Unterkunft schnell sauber und die Motorräder sind relativ rasch auf
den Hängern augeladen. Vor allem, weil einer der Hänger für Motorräder
gänzlich ungeeignet ist, klopfen wir uns bald beim Abendessen im
lokalen Restaurant (ein Familienbetrieb, saulecker) auf die Schultern
– morgen geht es also wieder gen Heimat.

Heimreise mit böser Überraschung

Sehr zeitig – wie sollte es auch
anders sein – starten wir wieder in Richtung Deutschland. Obwohl
mir die fetzigen Kurven und idyllischen Örtchen fehlen werden, freue
ich mich auf zu Hause. Nur lächerlich 1250 Kilometer liegen
dazwischen. Viel kann jetzt ja nicht mehr schief gehen – falsch
gedacht!
Die erste Pause dauert aber 60 Minuten, denn als wir nur nochmal kurz die
Mopeds checken wollen, trifft uns fast der Schlag. Zwei von Ihnen
liegen ziemlich lediert übereinander! Der Grund ist schnell
gefunden: Weil nicht genug Ösen für die Spanngurte im Hänger
vorhanden sind, haben wir welche an der unteren Railing befestigt.
Während der Fahrt einer davon verrutscht, hat sich gelockert und
somit der R6 (stand in der Mitte) soviel Spielraum gegeben, dass sie
auf die Speed Triple fallen konnte. Deren Gurte haben sich ebenfalls
leicht gelöst und sie auch umkippen lassen. „So eine Sch…“, macht sich jeder von uns immer wieder Luft.[foto id=“71939″ size=“small“ position=“left“] Nachdem wir uns kurz beruhigt haben, untersuchen wir erstmal die Mopeds auf
ihre Schäden, mach sie dann sauber (viel Öl und Benzin im
Hänger) und tüffteln ein neues Konzept aus, wie die Motorräder
sicher befestigt werden können. Der Schaden ist zum Glück nicht so
groß wie erwartet. Mürrisch und genervt schlürfen wir noch einen
Kaffee und setzen dann die Fahrt gen Heimat fort. Bei jeder Gelegenheit prüfen
wir die Stabilität der Bikes – leider stehen sie erst jetzt
bombenfest. Die Laune bessert sich aber zunehmends, als wir durch die
schönen Alpen fahren und aus dem Radio endlich wieder deutsche Fussballergebnisse
erfahren.

 

 

Lesen Sie im letzten Teil ein Fazit zum
Reisebericht „Motorradfahren in der Toskana“. Gehen Sie nochmal
mit auf Kurvenjagd und holen Sie sich wertvolle Anregungen und Tipps
für Ihre Motorradtour in die Toskana.

 

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