Neuer Direkteinspritzer im Mercedes CLS

Mit einem neuen V6-Benziner im Oberklasse-Coupé CLS will Mercedes-Benz ein neues Kapitel in der Benzindirekteinspritzung aufschlagen. In dem 215 kW/292 PS starken Sechszylinder im CLS 350 CGI wird erstmals die von Dieselmotoren bekannte und von Bosch entwickelte Piezo-Technik mit dem so genannten strahlgeführten Brennverfahren kombiniert. Der Viertürer ist zu Preisen ab 58 230 Euro im Laufe des dritten Quartals 2006 lieferbar.
Gegenüber der bisherigen wandgeführten Einspritzung, die in der Praxis das Versprechen eines günstigen Kraftstoffverbrauchs nicht einlösen konnte, soll die neue Technologie den Sprit gezielter und sparsamer dosieren. Zugleich steigen Leistung und Drehmoment, da der Motor mit einem höheren Wirkungsgrad arbeitet: In den verschiedenen Fahrbetrieben wird immer ein möglichst effektives Gemisch aus Luft und Kraftstoff in den Zylindern zusammengebraut.
Der neue V6 ist 20 PS stärker als der in anderen Baureihen weiterhin angebotene Benziner und beschleunigt den Viertürer in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100; die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h begrenzt. Das Triebwerk soll sich auf 100 Kilometern mit durchschnittlich 9,1 Litern Kraftstoff begnügen.
Im ab Juni erhältlichen, leicht modellgepflegten CLS kommen künftig außerdem der neue V8-Benziner aus der S-Klasse mit 285 kW/388 PS und der 6,3-Liter-AMG-Motor mit 378 kW/514 PS zum Einsatz. Basismodell bleibt der CLS 320 CDI mit einem Sechszylinder-Diesel mit 165 kW/224 PS ab 56 430 Euro. Zudem werden wie in der überarbeiteten E-Klasse, die die Basis für das Coupé bildet, das Insassenschutzsystem Pre-Safe und blinkende Bremsleuchten serienmäßig eingesetzt.
mid

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