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Neuwagenschnäppchen unter 10 000 Euro

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Das billigste Auto der Welt will Tata Motors im kommenden Jahr für rund 1 850 Euro in Indien vorstellen. In Europa muss ein Käufer für einen fahrbaren Untersatz wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

Zahlreiche Modelle sind aber auch hierzulande fabrikneu für unter 10 000 Euro zu haben.

Drei Fahrzeuggruppen stehen zur Wahl

Dabei sind drei Gruppen von Fahrzeugen zu unterscheiden: Ein Teil der Pkw, wie beispielsweise der Dacia Logan, sind bewusst puristisch konzipiert, um den preisbewussten Käufer anzusprechen. Ein zweiter Teil besteht wie der Renault Clio Campus aus alten Modellen, die nach der Einführung des Nachfolgers als Low-Cost-Variante im Angebot bleiben. Schließlich gibt es noch die besonders günstigen Einstiegsvarianten, die die Palette besser ausgestatteter Geschwister nach unten hin abrunden.

Sicherheit in Billigautos

An Sicherheitsausstattung sind bei den Billigautos in der Regel ABS und Airbags für Fahrer und Beifahrer serienmäßig. Beim ESP besteht dagegen
Nachholbedarf: Die meisten Modelle bieten nicht einmal die Möglichkeit, das Stabilitätsprogramm gegen Aufpreis einzubauen. Dabei gehören zu den Käufern der Billigautos besonders viele junge Fahrer, denen das Sicherheitssystem in brenzligen Lagen gute Hilfe leisten würde. Auch bei der Komfortausstattung kann sich Zurückhaltung rächen: Der Wiederverkaufswert des Autos ist geringer, wenn keine Besonderheiten an Bord zu finden sind.

Drei Modelle für unter 8.000 Euro

Die Preisbrecher unter den Schnäppchen sind für weniger als 8 000 Euro zu haben. Der Fiat Seicento, der Dacia Logan und der Daihatsu Cuore bieten bei einem günstigen Einstiegspreis allerdings nur die allernotwendigste Ausstattung. Beim 7 190 Euro teuren Seicento, der seit fast zehn Jahren unverändert gebaut wird, kosten beispielsweise Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber extra. Bei der Motorisierung begnügt sich der Kleinstwagen mit einer Leistung von 40 kW/55 PS. Der in Rumänien gebaute kompakte Logan ist dagegen mit einem 55 kW/75 PS starken 1,4-Liter-Benziner ausgestattet. Die Stufenheck-Limousine ist mit Renault-Technik bestückt und kostet ab 7 200 Euro, für die Kombi-Variante beginnt der Preis bei 8 400 Euro. Extras sind in Serie nicht zu haben, zudem gibt es nur wenige Möglichkeiten der Aufrüstung. Anders der Daihatsu Cuore: Gegen Aufpreis kann der ab rund 8 000 Euro teure dreitürige Mini, der demnächst durch eine neue Generation ersetzt wird, mit Klimaanlage oder Vierstufen-Automatikgetriebe ausgestattet werden. Den Antrieb leistet ein Ottomotor mit 43 kW/58 PS.

Mehr Komfort jenseits der 8.000er Marke

Den Fahrzeugen mit Preisen über 8 000 Euro geben die Hersteller serienmäßig bereits mehr komfortable Ausstattung mit auf den Weg. Für 8 200 Euro ist beispielsweise der Ford Ka Student mit 44 kW/60 PS zu haben. Bei der Sicherheit punktet das Auslaufmodell mit zusätzlichen Seiten-Airbags für Fahrer und Beifahrer, eine Servolenkung erleichtert das Rangieren.

Allerdings gibt es den Kleinstwagen nur in der Farbe marineblau. Der Chevrolet Matiz S bietet den Insassen serienmäßig Servolenkung, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber an den Vordertüren und eine Isofix-Kindersitzbefestigung auf der Rückbank. Dafür besitzt der Fronttriebler in der Basisversion ab 8 500 Euro lediglich einen 0,8-Liter-Benziner mit 38 kW/52 PS.

PSA & Toyota

Die in Gemeinschaftsproduktion entstandenen Kleinstwagen Citroen C1, Toyota Aygo und Peugeot 107 Petit Filou verfügen über ein Benzin-Aggregat mit einer Leistung von 50 kW/68 PS, das nur 4,6 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer schluckt. Beim Citroen C1 Advance geizt der Hersteller beim Einstiegsmodell für 9 000 Euro bei Komfort- und Sicherheitsextras, lediglich vier Airbags gehören zum Standardprogramm. Durch ungewöhnliche Optik und eine bessere Serienausstattung – unter anderem sind sechs Airbags an Bord – besticht der Toyota Aygo. Dafür kostet der Dreitürer aber auch 9 350 Euro.
Das Peugeot-Modell ist schließlich ab 9 550 Euro zu haben und beinhaltet in der Basisversion Servolenkung und insgesamt vier Airbags.

Preisklasse über 9.000 Euro

In der Preisklasse über 9 000 Euro fischen etliche Hersteller nach sparsamen Kunden. So ist der Kleinwagen Kia Picanto LX in der Basisversion ab 9 130 Euro zu haben und will durch fünf Türen, vier Airbags, Zentralverriegelung, Lederlenkrad und Lederschaltknauf überzeugen. Viel Wert auf genügend Gepäckraum legt der französische Hersteller Renault beim Clio Campus. Das Kofferraumvolumen lässt sich von 255 auf maximal 1 037 Liter erweitern. Der Basispreis für den Kleinwagen liegt bei 9 200 Euro, dafür hat er vier Airbags, eine Isofix-Kindersitzbefestigung, Servolenkung, elektrische Fensterheber in den Vordertüren und eine Zentralverriegelung mit an Bord. Für den gleichen Preis ist die Basisversion des Stadtflitzers Twingo zu haben, die allerdings wesentlich sparsamer ausgestattet ist.

VW Fox

Immerhin verfügt er vorne über elektrische Fensterheber und Seitenairbags.
Der Fox, der als günstigster Volkswagen 9 475 Euro kostet, ist zwar puristisch ausgestattet. Dafür ist ESP bei dem Zweitürer in Kombination mit einer Servolenkung gegen Aufpreis erhältlich. Serienmäßig verbaut ist die Fahrhilfe dagegen beim Smart Fortwo für 9 490 Euro, der außerdem aufpreisfrei über ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe und Zentralverriegelung verfügt.

Weitere Modelle und Aktionen

Auch andere Fahrzeuge wie die Klein- und Kleinstwagen Hyundai Atos, Mitsubishi Colt, Suzuki Swift und verschiedene Lada-Modelle sind für Einstiegspreise unter 10 000 Euro erhältlich. Zudem werden immer wieder Sonderaktionen durchgeführt, bei denen teurere Fahrzeuge für deutlich geringere Preise gekauft werden können. So ist beispielsweise der Fiat Grande Punto zurzeit für 8 500 Euro zu haben.

mid/lex

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