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Obama will Chrysler über das Insolvenzverfahren retten
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Das Weiße Haus schickt den schwer angeschlagenen US-Autobauer Chrysler in die Insolvenz nach dem US-Recht des Gläubigerschutzes (Chapter 11). Zuvor waren offenbar Verhandlungen mit den Gläubigern des Unternehmens über einen Schuldenerlass geplatzt, denen man für den Verzicht auf rund 5 Mrd. US-Dollar fünf Prozent Anteile an Chrysler angeboten hatte.

Das Insolvenzverfahren soll den Weg für den Einstieg des italienischen Autobauers Fiat freimachen. Die Regierung dürfte nun versuchen, Chrysler schnell durch die Insolvenz zu bringen und vom italienischen Fiat-Konzern übernehmen zu lassen.

Die Online-Ausgabe des „Handelsblatts“ meldet, der Präsident der kanadischen Auto-Gewerkschaft (Canadian Auto Workers – CAW), Ken Lewenza, habe zuvor Fiat-Chef Sergio Marchionne mit den Worten zitiert: „Wenn ich im Moment wetten würde, dann auf ein Konkursverfahren nach Chapter 11.“

Die Regierung in Washington hat die Überweisung von weiteren sechs Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt für den Fall, dass Chrysler bis zum heutigen Abend einen tragfähigen Sanierungsplan vorlegt und den geplanten Einstieg von Fiat unter Dach und Fach bringt. Ohne frisches Kapital droht dem drittgrößten US-Hersteller Liquidation. „Ich würde nichts ausschließen“, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses laut „Handelsblatt“.

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