Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid
Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid Bilder

Copyright: auto.de

Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid  - Bild(5) Bilder

Copyright: auto.de

Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid  - Bild(4) Bilder

Copyright: auto.de

Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid  - Bild(3) Bilder

Copyright: auto.de

Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid  - Bild(2) Bilder

Copyright: auto.de

Öko-Wettrennen: Mit Elektroautos gegen den Hybrid  - Bild Bilder

Copyright: auto.de

Mit reinen Elektroautos wollen die kleineren japanischen Automobilhersteller die Vormachtstellung von Toyota und Honda bei alternativ angetriebenen Fahrzeugen brechen. Die Stromflitzer versprechen im Vergleich zu Hybridwagen niedrigere Betriebskosten, geringere Abgasemissionen und eine weniger komplizierte Technik.

Mitsubishi

Bis zu einem Wettbewerb auf Augenhöhe wird aber noch einige Zeit vergehen. Den Anfang des Wettrennens gegen die großen Zwei macht Mitsubishi ab dem Sommer mit dem eiförmigen Elektro-Kleinwagen iMiEV. Der Viersitzer wird an der Steckdose aufgeladen und soll Strecken bis 160 Kilometer am Stück zurücklegen können. Das sei vor allem für den Einsatz in großen Städten vollkommen ausreichend, meint das Unternehmen. Vorerst sollen nur gewerbliche Flottenbetreiber in den Genuss des Öko-Autos kommen.

Subaru & Nissan

Wettbewerber Subaru hat für den Sommer ein ähnliches Kleinwagen-Modell angekündigt, Nissan will 2010 mit [foto id=“88063″ size=“small“ position=“right“]der Vermarktung seines ersten Serien-Elektroautos beginnen. Auch wenn die Hersteller die USA und Europa mit im Blick haben, steht zunächst der japanische Markt im Fokus, denn die dortige Regierung fördert den Kauf von emissionsarmen Fahrzeugen mit großzügigen Subventionen. Bislang profitieren vor allem Hybridautos davon, die Elektroflitzer wollen es ihnen nun gleich tun. Die erwarteten Absatzmengen sind allerdings gering, Subaru beispielsweise baut im ersten Jahr lediglich 170 Fahrzeuge. Zum Vergleich: Toyota und Honda verkaufen weltweit jährlich knapp eine halbe Million Hybridautos.

Batterietechnik…

Auf diesem Feld können die kleineren Hersteller aber nicht mithalten. Allein, um den technischen Vorsprung einzuholen, müssten Unsummen investiert werden; und dann wäre man immer noch Nachzügler und müsste sich Marktanteile hart erkämpfen. Das Forcieren der Zukunftstechnologie Elektroauto ist also nur folgerichtig. Dort sind die beiden Hybrid-Pioniere noch nicht enteilt; Toyota etwa hat sein erstes reines Elektroauto für frühestens 2012 in Aussicht gestellt. Auch wenn Elektrofahrzeuge technisch nicht so kompliziert sind wie Hybridautos, die immerhin zwei Motoren und eine aufwendige Regelelektronik an Bord haben, sind doch noch einige technische [foto id=“88064″ size=“small“ position=“left“]Probleme zu lösen. Vor allem leistungsfähige Batterien sind zurzeit noch deutlich zu teuer. Rund 10 000 Euro kostet ein Akku mit befriedigender Leistung – ein Aufpreis, den wohl kaum ein Kunde akzeptieren würde.

Stromgewinnung…

Ob die Rechnung für Mitsubishi, Subaru und Nissan aufgeht, ist daher ungewiss. Und vor der groß angelegten Einführung von Elektroautos sind noch weitere Probleme zu klären. Nennenswerte ökologische Vorteile bringen die Stromflitzer nur mit regenerativ hergestelltem Strom, beim Energiemix in Deutschland wären sie in der CO2-Bilanz wohl schlechter als die kommende Generation von Dieselfahrzeugen. Auch die Höhe der Betriebskosten ist noch ungewiss; sie hängt von Strompreisen und Steuern ab. Der hohe Aufpreis gegenüber konventionell angetriebenen Autos ließe sich aber wohl auch bei den geringsten prognostizierbaren Betriebskosten kaum einfahren, da die Elektroautos aufgrund ihrer geringen Reichweite kaum hohe [foto id=“88065″ size=“small“ position=“right“]Fahrleistungen erreichen.

Tankkosten zzgl. Parkgebühren?

Hinzu kommt das Problem der Infrastruktur. Stromtankstellen sind für Kommunen oder Energieversorger teuere Investitionen; Akku-Ladezeiten von mehreren Stunden pro Auto führen zu vergleichsweise geringen Umsätzen, so dass sich die Anlagen nur sehr langsam amortisieren würden. Ungeklärt ist auch noch, wo die Steckdosen zum Auftanken angebracht werden können. Parkplätze lassen sich in den meisten Städten nicht ohne weiteres zu Tankstellen umwidmen. Daher müssten wohl zusätzlich zu den Tankkosten Parkgebühren erhoben werden, die deutlich über dem Strompreis liegen.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Volkswagen Caddy

Volkswagen Caddy: Ein Van für alle Fälle

Audi Q2.

Audi Q2: Sauber währt am längsten

GMC Hummer EV.

GMC Hummer EV: Der sanfte Riese

DISKUTIEREN SIE ÜBER DEN ARTIKEL

Bitte beachte Sie unsere Community-Richtlinien.

Gast auto.de

Juli 23, 2009 um 1:54 pm Uhr

es gibt nur eine sinnvolle loesung in bezug auf batterien: leasen und wechselsysteme (leer gegen voll). wann begreift die industrie endlich, dass ein elektroauto von grund auf neu konstruiert werden muss – einschl. energieversorgungslogistik. aber die grossen konzerne wollen offensichtlich nicht da man mit einem elektroauto in grossserie wahrscheinlich nicht soviel umsatz machen kann, da die "dinger" erheblich billiger sind als die spritstinker!

Comments are closed.

zoom_photo