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Porsche Carrera: Neue Motoren für die Allradmodelle
Porsche Carrera: Neue Motoren für die Allradmodelle Bilder

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Video: Porsche 911

Frisch überarbeitet bringt Porsche
den neuen 911 Carrera an den Start. Äußerlich der klassischen Form
treugeblieben finden sich die größten Veränderungen unter der
Motorhaube.

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Wenige Wochen nach dem Debüt in den 911er Carrera-Modellen verleiht Porsche auch den Allradern Carrera 4 und 4S seine neu entwickelten Motoren. Neben den leistungsstärkeren Antrieben steht auch ein überarbeiteter 4×4-Antrieb zur Verfügung.

Verkaufsstart der neuen Modelle, die vorerst nur als Coupé und Cabriolet zu haben sind, ist der 25. Oktober. Die Targa-Versionen mit großem Glasschiebedach folgen später. Die Preisliste beginnt bei rund 89 600 Euro.

Aggregate

Wie ihre heckgetriebenen Brüder haben die Allrader von Grund auf neu konstruierte Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung verpasst bekommen. Lediglich die Sechszylinder-Boxerbauweise und die Hubraumgrößen sind beibehalten worden – 3,6 Liter für den Carrera 4 und 3,8 Liter für den Carrera 4S. Der kleinere Motor ist 20 PS stärker als bisher und leistet[foto id=“33430″ size=“small“ position=“right“] nun 254 kW/345 PS. Der größere Motor legt um 30 PS zu und bringt es so auf 283 kW/385 PS.

Spitzengeschwindigkeit & Verbrauch

Laut Herstellerangaben reicht das für 287 beziehungsweise 297 km/h Spitzengeschwindigkeit und einen Spurt von null auf 100 km/h in fünf beziehungsweise in 4,7 Sekunden. Der Normverbrauch soll zwischen 10,1 und 11,2 Liter je 100 Kilometer liegen, was einer Verbrauchssenkung von bis zu 13 Prozent entspricht.

Wandlerautomatik Tiptronic S

Als Alternative zum Sechsgang-Schaltgetriebe steht nicht mehr wie bisher die Wandlerautomatik Tiptronic S zur Wahl, sondern für rund 3 500 Euro Aufpreis ein [foto id=“33867″ size=“small“ position=“left“]Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Der Fahrer kann die Schaltpunkte selbst bestimmen oder automatisch schalten lassen. Die Gangwechsel erfolgen elektrohydraulisch ohne Zugkraftunterbrechung und auf jeden Fall schneller, als man es mit Kupplungspedal und Schalthebel hinbekommen würde.

Ruckelfreies Fahrvergnügen

Im Normalmodus sind absolut keine Schaltrucke spürbar. Im Sportmodus ist eine leichte Härte im Spiel, wobei die Gangwechsel allerdings nochmals schneller vonstatten gehen. Die Modelle mit Doppelkupplung erreichen deshalb 0,2 Sekunden kürzere Beschleunigungszeiten als diejenigen mit normalem Sechsganggetriebe. Da ihr siebter Gang drehzahlsenkend übersetzt ist, verbrauchen sie laut EU-5-Norm 0,5 Liter je 100 Kilometer weniger.

Wer es noch schneller haben will, kann zusätzlich eine so genannte Launch-Control ordern.

Weitere auf Seite 2: Video: Porsche 911 History, Helferlein, Unterschiede zum Zweirädrigen, Interieur, techn. Daten & Preise

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Video: Porsche 911 History

Der erste Porsche 911 lief 1948 vom Band. Bis heute hat der Wagen nichts von seiner Faszination verloren. Die ganze Entwicklungsgeschichte des 911er wird im folgenden Film präsentiert.

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Die Helferlein

Zur Modellpflege gehört auch die Einführung einer elektronischen Steuerung des Allradantriebs. Das aus dem Porsche Turbo stammende System löst die bisherige Technik [foto id=“33868″ size=“small“ position=“left“]mit Visco-Lamellen-Kupplung ab und reagiert wesentlich sensibler. So werden Messgrößen wie zum Beispiel Lenkwinkel, Raddrehzahl oder fahrdynamische Signale einbezogen, um die Antriebskraft optimal auf Vorder- und Hinterachse zu verteilen. Neu ist auch das mechanische Sperrdifferenzial zwischen den Hinterrädern. Seine Sperrwirkung beträgt 22 Prozent im Zug und 27 Prozent im Schub. Traktion und Fahrstabilität in Kurven und auf wechselnden Fahrbahnbelägen werden dadurch verbessert.

Unterschiede zum „Zweirädrigen“…

Nach wie vor heben sich die Allrad-Carreras von den zweiradgetriebenen Versionen durch [foto id=“33869″ size=“small“ position=“right“]eine 44 Millimeter breitere Heckpartie und eine Reflektorblende zwischen den Rückleuchten ab. Wie alle neuen 911er besitzen sie größere Lufteinlässe am Bug, die nicht mehr durch einen einzigen, sondern durch zwei Stege unterteilt sind. Noch auffälliger ist das neue LED-Tagfahrlicht. Die Frontscheinwerfer sind erstmals auch mit dynamischem Kurvenlicht bestellbar. Die Rückleuchten haben eine leicht veränderte Form und besitzen LED-Technik. Die Außenspiegel wurden vergrößert.

Interieur

Innen gibt es ein leicht bedienbares Infotainmentsystem, unter anderem mit i-Pod-Anschluss.[foto id=“33870″ size=“small“ position=“left“] Zur Ausstattung mit Doppelkupplungsgetriebe gehört ein besonderes Sportlenkrad mit neuer Bedienphilosophie. Unter den bestellbaren Optionen ist nun auch eine Sitzbelüftung zu finden.

Preisstruktur

Der Carrera 4 kostet rund 89 600 Euro, der Carrera 4S kommt auf 100 500 Euro. Für die Cabrio-Versionen werden jeweils 10 950 Euro mehr verlangt.

Technische Daten Porsche Carrera 4 Coupé/Cabriolet

2+2-sitziger Sportwagen,
Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,44 Meter/1,85 Meter/1,31 Meter/2,35 Meter;

Motoren
Carrera 4 Coupé:
3,6-Liter-Sechszylinder, 254 kW/345 PS,
max. Drehmoment: 390 Nm bei 4400 U/min,
Beschleunigung von 0-100 km/h: 5,0 s,
Höchstgeschwindigkeit: 284 km/h,
Verbrauch: 10,6 l/100 km (mit Doppelkupplungsgetriebe 10,1) Super Plus, CO2-Ausstoß: 249 (237) g/km,
Preis: ab 89 577 Euro.

Carrera 4S Coupé:
3,8-Liter-Sechszylinder, 283 kW/385 PS,
max. Drehmoment: 420 Nm bei 4 400 U/min,
Beschleunigung von 0-100 km/h: 4,7 s,
Höchstgeschwindigkeit: 297 km/h,
Verbrauch 11,0 l/100 km (10,5) Super Plus, 259 (247) g/km,
Preis ab 100 525 Euro.

Carrera 4 Cabriolet:
3,6-Liter-Sechszylinder, 254 kW/345 PS,
max. Drehmoment: 390 Nm bei 4 400 U/min,
Beschleunigung von 0-100 km/h: 5,2 s,
Höchstgeschwindigkeit: 297 km/h, 284 km/h,
Verbrauch 10,8 l/100 km (10,3) Super Plus, 254 (242) g/km,
Preis ab 100 525 Euro.

Carrera 4S Cabriolet:
3,8-Liter-Sechszylinder, 283 kW/385 PS,
max. Drehmoment: 420 Nm bei 4 400 U/min,
Beschleunigung von 0-100 km/h: 4,9 s,
Höchstgeschwindigkeit: 297 km/h, 297 km/h,
Verbrauch 11,2 l/100 km (10,7) Super Plus, 263 (251) g/km,
Preis ab 111 473 Euro.

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