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Porsche Panamera: Luxus mit hohem Wirkungsgrad

Porsche Panamera:  Luxus mit hohem Wirkungsgrad Bilder

Copyright: auto.de

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Mit höherer Endgeschwindigkeit und geringerem Verbrauch will der Porsche Panamera ab September seine Wettbewerber in der Klasse der Hochleistungslimousinen hinter sich lassen. Zudem soll das bis zu 300 km/h schnelle viertürige Coupé hohen Fahrkomfort mit der markentypischen Sportlichkeit vereinen.

Dazu war allerdings ein hoher Aufwand nötig, wie Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer auf dem hauseigenen Testgelände in Weissach erklärt.

PDK

Eine wesentliche Rolle beim sparsamen Umgang mit Treibstoff spielt das Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe (PDK), das Porsche für den Panamera entwickelt hat. Es ist nun so ausgelegt, dass es auch die hohen Drehmomentwerte des 368 kW/ 500 PS starken V8-Turbomotors überträgt. Zudem verfügt der jüngste Porsche über eine neue Allradtechnik, bei der der vordere Achsantrieb durch den Motorblock geführt wird. Erst dadurch passte das ursprünglich für das SUV Cayenne konzipierte Triebwerk überhaupt unter die flachere Motorhaube [foto id=“65699″ size=“small“ position=“right“]des Panamera.

Aggregat

Der 4,8-Liter-Motor in seiner Saug- und Turbovariante wurde gründlich überarbeitet und leichter gemacht. Durch die Verwendung von Magnesium-Bauteilen, Nockenwellenverstellern aus Aluminium und einem neuen Kurbeltrieb konnte das Gewicht der bewegten Massen um 16,5 Prozent gesenkt werden. Ein neues Thermomanagement sorgt dafür, dass die Maschine schneller ihre Betriebstemperatur erreicht. Zusätzlich ist jeder Panamera mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet.

Zusammen mit einem besonders windschlüpfrigen Unterboden soll der Panamera S bei einer Leistung von 294 kW/ 400 PS mit 10,8 Litern Super je 100 Kilometer auskommen. Die Turboversion braucht laut Hersteller 12,2 Liter. In Relation zu den gebotenen Fahrleistungen und der üppigen Leistung sind das beachtliche Werte. Um [foto id=“65700″ size=“small“ position=“left“]den Panamera so leicht wie möglich zu gestalten, setzt Porsche bei der Karosserie auf einen bunten Materialmix. Außen kommen Kunststoffe, Aluminium und Magnesium zum Einsatz. Sie machen 25 Prozent des Rohbaus aus.

Chassie

Im zentralen Karosseriebereich setzt man auf Stähle unterschiedlicher Härte bis hin zu Edelstahl. So konnten die schwereren Materialien dort verbaut werden, wo die größte Steifigkeit gefordert ist. Gleichzeitig ist der Schwerpunkt des Fahrzeugs optimal austariert. Daher stammt seine hohe Agilität. Der Panamera wiegt 1 770 Kilogramm und unterbietet damit auch den leichten Audi A8 mit seiner Alu-Karosserie.

Weiter auf Seite 2: Video – Porsche Panamera; Innenraum; Fahrkompfort; Sound

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Video: Porsche Panamera

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Innenraum

Der Innenraum des Porsche ist konsequent für vier Personen ausgelegt. Eine rückwärtige Sitzbank gibt es nicht. Stattdessen sitzen die Fond-Passagiere auf bequemen Einzelsitzen, die in ihrer Form an das Gestühl[foto id=“65701″ size=“small“ position=“right“] des 911er erinnern. Selbst wirklich groß gewachsene Personen finden auf den Rücksitzen bequem Platz. Dank einer Ausbuchtung im Dachhimmel ist auch die Kopffreiheit mehr als ausreichend. Einzig der etwas beengte Ausblick durch die coupéhaft verlaufende Form der hinteren Seitenscheiben schränkt das Raumgefühl ein.

Fahrkomfort

Dafür ist der Federungskomfort auf hohem Niveau, solange der Fahrer die optionale Luftfederung geordert hat und diese in der Komfortstellung belässt. Ein Druck auf die Sport-Plus-Taste jedoch macht aus der sanften Limousine einen bissigen Sportwagen. Damit der Charakter-Wechsel blitzschnell vonstatten geht, hat Porsche [foto id=“65709″ size=“small“ position=“left“]eine neue geschlossene Luftfederung entwickelt, die den Dämpfungsbereich des Federungszylinders durch ein elektrisch gesteuertes Ventil halbiert oder verdoppelt, ohne dass dafür externe Luft komprimiert werden muss.

Sound…

Den Spagat zwischen Luxusliner und Sportwagen schafft der Neue auch beim Klang. Der Panamera ist bei normaler Fahrt unauffällig leise und zurückhaltend. Tritt man aber das Gaspedal durch, grollt und faucht der Motor, ganz wie es sich für einen Sportler in V8-Form gehört. Insgesamt hat sich der hohe Aufwand für die vierte Baureihe gelohnt. Die für die ersten zwölf Monate avisierten 20 000 Einheiten dürften auch in Zeiten der Krise ihre Fans finden.

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