Qualifying: Hamilton auf Pole
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(motorsport-magazin.com) Am Freitag war er der überlegene Dominator, am Samstag musste er wie von ihm vorausgesagt hart kämpfen, trotzdem steht Lewis Hamilton am Sonntag auf der Pole Position zum Großen Preis von Deutschland in Hockenheim. Mit einer Zeit von 1:15.666 Minuten setzte er sich im Qualifying gegen Felipe Massa durch. Der Brasilianer blieb als einziger Fahrer neben Hamilton im Q3 unter der 1:16er Marke.

"Ich war mit meiner letzten Runde sehr zufrieden, alles lief glatt", freute sich Hamilton. "Ich wusste, ich hatte die Pace." Aber wie er am Freitag prophezeit hatte, lagen alle sehr eng zusammen, und zwar nicht nur McLaren und Ferrari, auch andere Teams mischten vorne mit. "Vettel war unglaublich schnell, auch Fernando im Renault", lobte Hamilton. "Alles geht sehr eng zu; zwischen uns und Ferrari ist es noch mal enger. Aber wir haben die Pace und wollen morgen gewinnen."

Für Felipe Massa war es genauso hart und eng, "aber wir wissen nicht, wer wie viel Sprit dabei hatte", betonte der Brasilianer. "Wir werden einen irrsinnigen Fight sehen." Das mache den Grand Prix besonders spannend. Ein Comeback sieht er nach seinem verkorksten Rennen in Silverstone nicht. "Das wird zu sehr hoch gekocht. Ich war immer ein guter Regenfahrer, nur in Silverstone hatte ein rabenschwarzes Wochenende. Hier sehen wir eine Rückkehr zur Normalität."

Platz 3 ging an Heikki Kovalainen vor den beiden Überraschungen des Qualifyings: Jarno Trulli auf Position 4 und Fernando Alonso auf Position 5. Erst auf Platz 6 folgt mit Kimi Räikkönen der zweite Ferrari-Pilot. "Wir haben seit Wochen eine gute Performance", sagte Kovalainen. "Das Auto fühlte sich heute besser an und ich war zuversichtlich, um die Pole zu kämpfen." Doch schon auf seiner ersten Runde im Q3 ritt er ins Kiesbett aus. Beim zweiten Run kam er erneut ein bisschen neben die Strecke. "Also kann ich mit Platz 3 zufrieden sein."

Als einziger BMW Sauber-Fahrer kam Robert Kubica in den dritten Qualifyingabschnitt. Der Pole belegte Platz 7, sein Teamkollege Nick Heidfeld schied als 12. schon im Q2 aus, er habe einen Fehler in der Spitzkehre begangen, ansonsten hätte er es ins Q3 geschafft. Mit ihm verabschiedeten sich auch seine Landsleute Timo Glock (11.) und Nico Rosberg (13.). Nur Sebastian Vettel schaffte den Sprung unter die besten Zehn. Der Toro Rosso-Pilot wurde hinter seinem nächstjährigen Red Bull-Teamkollegen Mark Webber und vor seinem Red Bull-Vorgänger David Coulthard Neunter.

Aufregung gab es zum Ende des ersten Qualifyings. Zunächst lief Robert Kubica auf Giancarlo Fisichella auf und beschwerte sich darüber, dass er aufgehalten wurde. Während der Pole trotzdem ins Q2 kam, schied Nelsinho Piquet als 17. aus. Der Brasilianer beschwerte sich noch auf dem Rückweg zur Box bitter im Boxenfunk, dass ihn Sebastian Vettel aufgehalten habe und das Team gegen ihn protestieren müsse.

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