Qualifying, Stoner sicher zur Regen-Pole: Zum sechsten Mal
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(motorsport-magazin.com) Casey Stoners sechste Saison-Pole in Folge war eine der einfachsten für den amtierenden Weltmeister. Auf regennasser Bahn setzte sich Stoner schon früh mit über einer Sekunde Vorsprung an die Spitze der Zeitenliste – von dort sollte ihn bis zum Ende niemand verdrängen. Eine Zeit von 2:11.657 Minuten sicherte ihm den ersten Startplatz mit 1,189 Sekunden Vorsprung auf den besten Verfolger.

Dieser war erneut WM-Spitzenreiter Valentino Rossi. Der Italiener setzte sich um gut ein Zehntel gegen Kawasaki-Rückkehrer John Hopkins durch. Platz 4 ging an einen weiteren Australier: Suzuki-Pilot Chris Vermeulen komplettierte die Top-4.

Hoffnung auf den Wettergott

"Wir wollten gleich zu Beginn ein paar gute Runden fahren, weil wir nicht wussten, was das Wetter machen würde", erklärte Stoner seine Strategie. "Eigentlich sollte es besser werden, aber das Gegenteil war dann der Fall. Ich war mit meiner Runde nicht ganz zufrieden, aber als ich wieder raus ging, war schon zu viel Wasser auf der Strecke." Deshalb wusste er: "So lange es weiter regnen würde, könnte keiner schneller fahren."

Die Bedingungen an sich waren aber selbst für den Champion eine Herausforderung. "Es war sehr schwierig, ich hatte viel Aquaplaning und das Heck kam." Valentino Rossi hofft deswegen auf ein trockenes Rennen. "Heute waren die Bedingungen schwierig. Nach 20 Minuten war zu viel Wasser auf der Strecke, um das Setup und damit die Rundenzeiten zu verbessern. Trotzdem bin ich mit Platz 2 zufrieden."

Noch zufriedener war John Hopkins, der bei seiner Rückkehr direkt in die erste Startreihe fuhr. "Es ist gut, so zurückzukommen", freute er sich. "Man verlernt nicht, wie man ein Motorrad fahren muss. Zudem habe ich ein besseres Motorrad vorgefunden als vor meiner Verletzung. Das Team hat das Motorrad verbessert, aber das Qualifying war nur der erste Schritt. Morgen kommt erst das Rennen. Hoffentlich können wir jetzt damit anfangen, unser Glück umzudrehen."

Guter Tag für Kawasaki

Dahinter bestätigte Alex de Angelis die gute Form von Gresini-Honda auf Position 5. Sein Teamkollege Shinya Nakano fuhr mit der neuen Werks-Honda auf Startplatz 8. Zwischen die beiden schoben sich Anthony West und Randy de Puniet. West komplettierte damit zwei Top-6-Startplätze für Kawasaki. Die Top10 schlossen Loris Capirossi und Sylvain Guintoli ab. Marco Melandri scheiterte als Elfter nur knapp an den besten Zehn. Der Italiener war einer der wenigen Fahrer, die fast während des gesamten Qualifyings auf der Strecke unterwegs waren.

Rückkehrer Dani Pedrosa schloss sein erstes Qualifying seit dem Deutschland GP als 12. ab. Enttäuschend sind die Platzierungen der beiden Tech 3 Yamaha-Piloten: Colin Edwards wurde 15., James Toseland konnte sich als 16. gar nicht qualifizieren und muss hoffen, dass er doch noch zum Rennen zugelassen wird. Auch Jorge Lorenzo blieb mit 12 Sekunden Rückstand über der magischen Qualifikationsmarke.

Brünn zeigte sich zum MotoGP-Qualifying nicht unbedingt von seiner besten Seite: es war kalt und nass, sehr nass. Das bekamen auch die Fahrer zu spüren, die sich unter den schwierigen Bedingungen auf die Strecke wagten. Als erstes stürzte Loris Capirossi im Kiesbett. Er legte seine Suzuki direkt am Reifenstapel ab. Der nächste im Kies war Randy de Puniet, auch er stürzte beim Durchqueren der Auslaufzone. Noch auf dem Asphalt flog James Toseland von seiner Maschine. Während diese ohne Fahrer ins Kiesbett schoss, rutschte er hinterher. Den besten Kiesbettausflug legte Toni Elias hin: er blieb auf seinem Motorrad sitzen.

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